Gescher
So macht Gesundheitsförderung Spaß

Gescher. Was gehört zu einem gesunden Frühstück? Welche Folgen hat der Alkoholkonsum? Was weiß ich über verschiedene Verhütungsmittel? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs der Gesamtschule Gescher an einem Projekttag.

Mittwoch, 26.06.2019, 22:34 Uhr
Gescher: So macht Gesundheitsförderung Spaß
Die VR-Bank, hier vertreten durch Filialleiter Markus Kerkhoff (l.), unterstützt die Projekttage mit dem Body + Grips-Mobil an der Gesamtschule. Foto: az

An zwei Tagen verwandelte sich die Turnhalle am Borkener Damm in einen Erlebnisparcours. Das „Body + Grips-Mobil“ machte zum vierten Mal Station in Gescher. Dies ist ein Programm zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe. Bei seinem Besuch war Markus Kerkhoff, Filialleiter der VR-Bank Westmünsterland, beeindruckt: „Es ist schön zu sehen, wie die Gruppen sich intensiv mit den unterschiedlichsten Aspekten der Gesundheitsförderung auseinandersetzen“. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Bank konnte der Tag realisiert werden. Und Lehrer Hendrik Lange, der Suchtpräventionsbeauftragte der Gesamtschule, freute sich: „Investitionen in die Gesundheit sind immer wichtig. Aktionstage wie diese tragen zu einer gesunden Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bei.“

An insgesamt 15 Stationen setzten sich die Schüler unter Anleitung von Moderatoren mit den Themen Bewegung, Ernährung, Ich & Du (soziales Miteinander), Sexualität und Sucht auseinander. Neben Geschick und Teamarbeit war bei den Teilnehmenden Wissen gefragt. Eine Schülerin meinte: „Die Stationen machen viel Spaß und gleichzeitig lernt man etwas.“ Sie bestätigte damit die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), denn diese hat das Projekt Body + Grips-Mobil als „Good Practice“-Projekt ausgezeichnet.

Lange dankte den Sporthelfern der Gesamtschule, die als Moderatoren die Lernstationen betreuten, für ihr Engagement. Er lobte: „Ohne die aktive Unterstützung von über 15 Helfern pro Tag wäre die Aktion für uns als Schule nicht durchführbar gewesen.“ Das einhellige Fazit war: Manche Themen haben bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern so viel Interesse geweckt, dass sie weiter verfolgt werden sollten.

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