Gescher
„Boom-Region“ nicht berücksichtigt

Gescher (mr). Nur eine gewisse Trendwirkung und keine absolute Treffsicherheit“ misst Bürgermeister Thomas Kerkhoff der Mitteilung zu, in der es heißt, dass die Bevölkerung von Gescher bis 2040 um 4,7 Prozent schrumpfen wird.

Freitag, 19.07.2019, 09:40 Uhr

Das Statistische Landesamt Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hatte jetzt eine Modellrechnung vorgelegt.

Thomas Kerkhoff kommentierte weiter dazu, dass man den Prognosen, die schon in der Vergangenheit ein Schrumpfen vorausgesagt hätten, jetzt mit Blick auf die Realität nur begrenzt Glauben schenken könne.

Der Bürgermeister führte konkret aus: „Im Trend, dass wir viel mehr Hochbetagte haben werden, geht IT.NRW sicher Recht in der Annahme. Dies hat schon damit zu tun, dass die Region beziehungsweise der Kreis hier demographisch so jung ist, dass der paradoxe Effekt auftritt, dass man auch schneller altert.“ In der Frage der absoluten Bevölkerungsentwicklung würde IT.NRW die Sachlage verkennen, dass man hier in einer „Boom-Region“ lebe.

Thomas Kerkhoff richtet seinen Blick auf die Zukunft und betont dabei: „Wir werden auf Basis des neuen Landesentwicklungsplanes vermehrt Wohnflächen ausweisen und nachverdichten. Zudem haben wir derzeit ideale und gute Arbeitsplatzzahlen. Daher gehe ich davon aus, dass wir für junge Familien weiter sehr attraktiv sein werden.“ Kerkhoff macht deutlich: „Wir arbeiten auf jeden Fall aktiv gegen die Demographie.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6789554?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947616%2F
Nachrichten-Ticker