Gescher
Heiß aufs Laufen für den guten Zweck

Gescher (sk). Ein echtes Läuferherz schrecken auch Temperaturen um 30 Grad Celsius nicht. Der ein oder andere lässt es vielleicht etwas langsamer angehen oder reduziert die Distanz. Ansonsten gilt: Laufen geht immer und ganz besonders dann, wenn es für einen guten Zweck ist. Und so bahnt sich am Samstagmorgen ein Tross von ca. 60 Läuferinnen und Läufern seinen Weg durch Geschers gute Stube. Sie machen mit beim Münsterland-Sternlauf, um Spenden für den Verein „Läuferherz“ und somit für die Kinderkrebshilfe zu erlaufen.

Montag, 29.07.2019, 10:54 Uhr aktualisiert: 29.07.2019, 10:59 Uhr
Gescher: Heiß aufs Laufen für den guten Zweck
Nach kurzer Verschnaufpause nahmen die Läuferinnen und Läufer Kurs Coesfeld. Foto: az

Unter dem Applaus einiger Zuschauer erreichen die Sportler das Etappenziel, die Pankratius-Kirche. Nassgeschwitzt, aber gut gelaunt freuen sie sich über Erfrischungen in Form von Getränken und frischem Obst, die ihnen von Mitgliedern der örtlichen Kolpingsfamilie gereicht werden. „Wir sind fertig!“, meinen Birgit und Sandra aus Stadtlohn, nachdem sie bei sengender Hitze zwölf Kilometer unter die dampfenden Sohlen genommen haben, um die Glockenstadt zu erreichen.

Münsterland-Sternlauf Gescher 2019

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Zum achten Mal startete der Münsterland-Sternlauf zugunsten der Kinderkrebshilfe. Ausgehend von fünf Orten nahmen zahlreiche Teilnehmer Kurs auf Münster. So auch in Stadtlohn, wo sich mittlerweile ein harter Kern von Unterstützern etabliert hat. „Das sind fast alles Wiederholungstäter“, umschreibt Staffelführer Richard Gevers die Gruppe. Neben Läufern vom SuS-Stadtlohn sind auch Läufer aus Südlohn, Vreden, Ottenstein und Ahaus dabei.

Während sich in Gescher die ersten Läufer ausklinken, stehen die nächsten schon bereit, um beim Spendenlauf dabei zu sein. Erstmals dabei sind Werner Döker und Norbert Hampel, die sich durch die Berichterstattung im Vorfeld der Veranstaltung angesprochen fühlten. „Das ist eine gute Sache, die wir gerne unterstützen“, so Döker. „Und da wir eh täglich laufen, fällt es uns nicht schwer, für die Kinderkrebshilfe einzutreten“, ergänzt Hampel.

Während Elisabeth und Norbert Wolters sowie Martin Emunds und Annni Lewerich von der Kolpingsfamilie die Sportler mit Getränken versorgen, läßt Manni Blesenkemper die Spendendose bei den neugierig gewordenen Besuchern kreisen. Nach dem Motto „Wir laufen zwar nicht mit, unterstützen aber trotzdem die gute Sache“ geizen die Gescheraner nicht mit Spenden.

Eine ausgiebige Verschnaufpause ist den Aktiven nicht gegönnt. Nach einer kurzen Rast geht es weiter. Das nächste Etappenziel ist die St. Antonius-Kapelle in Tungerloh. Auch hier übernimmt die Kolpingsfamilie die Verpflegung. Begleitet werden die Läufer von Jana Rehkamp und Elias Abou-Alfe vom DRK. Die beiden hoffen, dass sie trotz der extremen Temperaturen keinen Notfall versorgen müssen.

Seit Jahren mit dem „Besenwagen“ dabei sind Agnes und Erne Zschunke aus Hochmoor. Im ersten Jahr wollten sie nur ihren Sohn, der sich am Lauf beteiligte, begleiten. Daraus entwickelte sich eine feste Verbundenheit zu „Läuferherz e.V.“ – „die wir heute nicht mehr missen wollen.“ Ziel des Spendenlaufs war der Campus in Münster, wo sich die Strecken aus den fünf Startpunkten (Liesborn, Lippetal, Hamm, Stadtlohn und Rheine) trafen. Gespannt darf man auf die erlaufene Spendensumme für die Kinderkrebshilfe sein.

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