Gescher
Sicherheit ist oberstes Gebot

Gescher. Neu organisiert worden ist die Schülerbeförderung in Gescher. Das ist notwendig, weil die Schüler der Pankratiusschule nach den Sommerferien an Ausweichstandorten unterrichtet werden. Das Gebäude wird in den kommenden zwei Jahren saniert.

Mittwoch, 31.07.2019, 10:12 Uhr
Gescher: Sicherheit ist oberstes Gebot
Die Karte zeigt die Haltestellen der Linie Süd für die Schülerbeförderung in Gescher. Karte: stepmap/ mr Foto: az

In der Schulwegekonferenz im Rathaus der Stadt Gescher sind die einzelnen Punkte genauestens erörtert worden. Eingeladen waren die Schulleitungen, die Vertreter aller Schulpflegschaften, der Träger der Betreuungsangebote, der Offenen Ganztagsgrundschule und Über-Mittag-Betreuung (ÜMI), der Fraktionen des Stadtrates sowie des Landwirtschaftlichen Ortsvereines und der Landfrauen.

Schwerpunkt der diesjährigen Schulwegekonferenz war die Neuorganisation der Beförderung für die Pankratius-Schüler anlässlich des Umzuges der Schule nach den Sommerferien 2019. Einige Schüler werden in den Räumen von Haus Hall, andere im Gebäude der Gesamtschule unterrichtet.

Ein besonderes Anliegen der Eltern war es, eine Haltestelle am alten Standort der Pankratius-Schule einzurichten sowie die Weiterfahrt zum Standort Haus Hall ab der Gesamtschule zu ermöglichen.

In diesem Zusammenhang hat die Stadtverwaltung mitgeteilt, dass alle gestellten Anträge auf Schülerbeförderung positiv beschieden wurden. Teilweise würden künftig auch Kinder befördert werden, für die nach der Schülerfahrtkosten-Verordnung kein Beförderungsanspruch besteht.

Um auch die Sicherheit für diejenigen Kinder zu erhöhen, die zu Fuß zum Standort Gesamtschule laufen, wird an der Kreuzung Franz-Josef-Straße/ Grenzlandring vorübergehend für die Zeit der Nutzung der Gesamtschule ein Zebrastreifen angelegt.

Aber auch die Eltern könnten die Sicherheit für alle Schüler am Standort Gesamtschule erhöhen, hieß es in der Konferenz. Grundsätzlich begrüße die Stadt es aus klimapolitischer wie organisatorischer Sicht, wenn die Kinder mit dem Rad oder zu Fuß die Schule ansteuern würden. Auf diese Weise könnten die Schüler auch lernen, ihren Schulweg verkehrssicher zu bewältigen. Für Kinder, die mit dem Auto zur Gesamtschule gebracht werden müssten, sei – auch bei nur kurzem Aussteigen der Eltern – der Parkplatz am Sportzentrum Borkener Damm zu nutzen, um die Parkfläche am Theater- und Konzertsaal nicht übermäßig zu beanspruchen.

Am Borkener Damm befinde sich ein Zebrastreifen als Überquerungshilfe. Darüber hinaus könne die Gesamtschule mit dem Auto über die Straße „Zur Rauschenburg“ angefahren werden.

Auch die Eltern der Schüler der dritten Klasse, die zum Standort Haus Hall gebracht werden, könnten zur Sicherheit beitragen, indem sie nicht bis auf das Gelände von Haus Hall fahren, sondern auf der Fabrikstraße oder auf dem Alten Postweg halten oder parken.

Diese Informationen sind allen Eltern in einem persönlichen Anschreiben übersandt worden, in dem auch über den Schulweg des Kindes ausführlich informiert worden ist. Den Briefen wurde ein Fahr- und Streckenplan beigefügt.

Bei allen weiteren Fragen zur Schülerbeförderung können sich Eltern per Mail an Anja von dem Berge, die zuständige Mitarbeiterin im Rathaus der Stadt Gescher, unter dem Betreff „Schülerbeförderung 2019/ 2020“ wenden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6817822?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947616%2F
Nachrichten-Ticker