Gescher

Henk Koskamp (58) hat als Bauernsohn Wasserwirtschaft in Delft studiert und später bei der Waterschap in Almelo gearbeitet. Er war beteiligt an den Vorbereitungen der Machbarkeitsstudie für die grenzüberschreitende Landesgartenschau in Gronau und Losser im Jahre 2003. Mit der 12. Auflage dieser Ausstellung hatte das Land Nordrhein-Westfalen erstmals den Schritt über die Grenze unter dem Motto „Natürlich unbegrenzte Vielfalt“ gewagt. Der damalige Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) und die niederländische Kulturministerin Maria van der Hoeven nannten die Zusammenarbeit der Gartenschau-Macher bei der Eröffnung als beispielhaft für europäische Nachbarschaftskooperation. Henk Koskamp möchte bei seiner Wanderung entlang der Berkel auch darauf aufmerksam machen, dass der Fluss zwei Länder verbindet. Denn Wasser kenne keine Grenzen. Der Niederländer wünscht sich, dass die Berkel bei jedem ein Lächeln hervorbringt. „Der Fluss soll Herzensfreude hervorrufen und ein gemeinsamer Bildungsfluss werden.“ So beschreibt er seinen großen Traum. Dabei sei Nachhaltigkeit ein großes Thema. Henk Koskamp hat als Kind zwar keine Erfahrungen direkt mit der Berkel gemacht, aber er erinnert sich, dass er mit seiner Tante damals gern in der Ijssel geschwommen ist. mr

Samstag, 03.08.2019, 14:22 Uhr
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