Gescher
Wasserrutsche besonders gefragt

Gescher. Noch einmal stand die Berkel am dritten Tag des Berkelfestivals im Mittelpunkt, an diesem sommerlich warmen Tag direkt dort, wo sie am hautnahsten spürbar war, nämlich im Berkeltal. Zu Hunderten strömten die Menschen ins Berkeltal. Die meisten kamen aus dem näheren Umfeld mit dem Fahrrad.

Sonntag, 25.08.2019, 18:56 Uhr aktualisiert: 26.08.2019, 09:58 Uhr
Gescher: Wasserrutsche besonders gefragt
Wie ein Klärwerk funktioniert, konnten die kleinen Besucher entdecken. Foto: az

Der Lumbricus-Umweltbus und das Forschermobil boten bereits auf dem Weg ins eigentliche Berkeltal zahlreiche Möglichkeiten der Erforschung, was so in und an der Berkel wächst und welche Tiere dort ihren Lebensraum haben.

Musik und Lesungen auf der kleinen Bonsai-Bühne und mit dem späteren Chorfest auf der Hauptbühne ergänzten das interaktive Programmangebot. Anne Rolvering aus Vreden stellte ihr Buch „Ahoi Berkelschiffer“ vor, in dem sie ihre Recherchen über das Leben des letzten Berkelschiffers, ihres Urgroßvaters Gerhard Rotz, niederschrieb in einer Erzählung.

Berkelfest 2019

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  • Foto: Elvira Meisel-Kemper
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Der Pavillon der Berkelstädte vereinte alle Orte an der Berkel. Zusätzlich konnten die Besucher ihre Meinung dazu abgeben, was ihnen die Berkel bedeutet. „Uns geht es in erster Linie um den Ausbau des Tourismus an der Berkel“, erläuterte Jeroem Drabbe aus Lochem/NL.

Marion Busert, Stadt Stadtlohn, und Manon Klein Keanenbueg, Waterschaap Rijn en Yssel, kümmerten sich darum, durch einfache Experimente die Aufgabe eines Klärwerks zu erklären. „Wir filtern verschmutztes Wasser und zeigen den Kindern, dass daraus klares Wasser entsteht ohne Rückstände“, so Busert.

„Die Resonanz ist ganz toll“, freute sich Marion Busert. Damit stellte Klein Keanenbueg auch ihre Einrichtung vor, die andere Befugnisse hat als in Deutschland. „Wir sind für den Hochwasserschutz, Deichbau, Klimawandel und die Trockenheit zuständig“, erklärte sie den Besuchern.

Auch Michael Führs, der das Festival organisierte, freute sich mit den Besuchern und allen Mitwirkenden. „Das ging heute Morgen beim ökumenischen Gottesdienst schon gut los. Rund 250 Besucher waren gekommen. Ich freue mich auch auf die Übergabe des Staffelstabs heute Nachmittag, denn das Berkelfest wird in den nächsten Jahren in drei weiteren Berkelstädten stattfinden“, so Führs.

Als dann noch eine Gruppe der Mitglieder des Fördervereins von Haus Hall mit mehrsitzigen Fahrrädern auftauchte, war ebenfalls das Interesse groß. „Damit fahren wir die Behinderten auch durch die Gegend, damit sie rauskommen“, erklärte Heribert Abel, einer der Radfahrer.

Thomas Rudde und Katrin Wernke, beide vom Vorstand der Bürgerstiftung, verließen für kurze Zeit ihren Stand, um das Kanufahren und die Seilbahn auf dem kleineren Berkelsee zu beobachten. „Alle sind begeistert. Endlich kann der Rodelberg heute mit der Wasserrutsche genutzt werden“, so Wernke.

„Die Wünsche der Bevölkerung an die Bürgerstiftung gehen dahin, das Berkeltal als Naherholungsgebiet auszubauen. Vielleicht machen wir hier auch mal eine Kulturwoche“, so Rudde.

Noch hat der Naturschutz die Oberhand, denn nach diesem turbulenten Wochenende kehrt wieder Ruhe ein ins Berkeltal und seine Seen.

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