Gescher
Für eine lebendige Innenstadt

Gescher. Alle wollen lebendige Innenstädte mit Geschäften, Gastronomie und Aufenthaltsqualität – und vergessen, dass sie selbst einen aktiven Beitrag dazu leisten können. Dort einkaufen, wo man wohnt und lebt, darauf zielt die Aktion „Heimat shoppen“, an der sich in diesem Jahr wieder 20 Gescheraner Betriebe beteiligen. Das Aktionswochenende findet am 13./14. September statt – dann dürfen sich alle „Heimatshopper“ auf besondere Einkaufserlebnisse freuen. „Viele Leute nehmen das Angebot vor Ort gar nicht mehr wahr. Wir möchten darauf aufmerksam machen, was es hier gibt“, so Birgit Meyer vom Stadtmarketing. Mittlerweile findet das von der IHK Nord Westfalen und dem Handelsverband NRW initiierte Projekt „Heimat shoppen“ bundesweit statt und wird für die Teilnehmer mit kostenlosen Werbematerialien – Papiertüten, Plakate, Handzettel, Luftballons – unterstützt.

Mittwoch, 04.09.2019, 16:58 Uhr
Gescher: Für eine lebendige Innenstadt
Nicht auswärts oder online kaufen, sondern dort, wo man wohnt und lebt: Das ist das Anliegen der Aktion „Heimat shoppen“. Foto: az

Bei der Premiere im vergangenen Jahr waren die meisten Geschäftsleute zufrieden mit der Resonanz, weiß Elke Würz vom Stadtmarketing. Allerdings hätten viele die Erfahrung gemacht, dass man den Kunden genau erklären müsse, was es mit dieser Aktion auf sich habe. Deshalb sei es sinnvoll, das „Heimat shoppen“ jährlich anzubieten und gemeinschaftlich für den Einkauf vor Ort zu werben.

Die gesamte Aktion läuft bis zum Strohmarkt-Sonntag (29. 9.), der Auftakt ist am 13./14. September. Dann bieten die Geschäfte ihren Kunden ganz unterschiedliche „Goodies“ und öffnen am Samstag größtenteils bis 16 Uhr. „Viele gewähren einen Heimat-Shoppen-Rabatt auf ihr Sortiment“, so Meyer. Aber den Kunden wird noch mehr geboten: Im Buchladen zum Beispiel stellt der Gescheraner Autor Dr. Hermann Vortmann seine Bücher „Schul-Leben“ und „Hunde-Leben“ vor. Bei Ganten zeigt eine Ausstellung die traditionsreiche Technik von Automatikuhren, im Stoffladen LiTi Kann man am Glücksrad drehen, und bei Wittpoth gibt es „Basteln to go“. „So lässt sich jeder etwas einfallen“, freut sich Würz über die Aktivitäten der Geschäftsleute.

Und zu gewinnen gibt es auch etwas: 2000 Stempelkarten liegen in den beteiligten Geschäften und beim Stadtmarketing aus. Wer hier in der Zeit vom 13. bis 29. September einkaufen geht, erhält einen Stempel – unabhängig vom Einkaufswert. Die vollen Karten (drei Stempel) nehmen an einer Verlosung teil, bei der 60 Gutscheine à zehn Euro zu gewinnen sind. Im Vorjahr, weiß Elke Würz, waren immerhin 1485 abgestempelte Karten im Umlauf – das heißt, die Heimat-Shopper haben im Aktionszeitraum fast 4500 Einkäufe getätigt.

| www.heimat-shoppen.de

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