Gescher
Kreis der Solidarität und des Miteinanders

Gescher (emk). Vor drei Jahren hob Christiane Brendel, Presbyterin in der evangelischen Gemeinde in Gescher, eine Idee aus der Taufe, die bis heute nachwirkte.

Montag, 09.09.2019, 10:00 Uhr
Gescher: Kreis der Solidarität und des Miteinanders
„Wir wollen Frieden für alle“ sangen die Besucher des Freundschaftsabends, die einen Kreis der Solidarität bildeten. Foto: Elvira Meisel-Kemper

Damals lud die evangelische Gemeinde zusammen mit der katholischen Gemeinde St. Pankratius erstmals zu einem interkulturellen Freundschaftsabend in das evangelische Gemeindehaus in Gescher ein. „Über 100 Menschen kamen zu diesem Abend. Damals hatten wir noch mehr Flüchtlinge in Gescher als heute. Heute haben wir zum dritten Mal dazu eingeladen, erstmals mit einem ökumenischen Gottesdienst“, so Brendel.

Auch das kam sehr gut an, auch wenn an diesem Abend nur halb so viele Menschen kamen. Pfarrer Rüdiger Jung und sein katholischer Kollege Pastor Jakob gestalteten den ökumenischen Gottesdienst. Ein Zettel mit den Texten der Lieder und Gebete leitete alle Besucher durch den Gottesdienst. Die Inhalte transportierten den Wunsch nach Frieden, nach Anerkennung aller Menschen unabhängig von Religion, Hautfarbe, Rasse oder Weltanschauung und nach gegenseitigem Respekt.

Norbert Furth, einer der ehrenamtlichen Helfer der Flüchtlingsinitiative „Das Bunte Haus“ Gescher, hatte Begriffe auf einem gelben Kreis gesammelt, wie sich jeder einbringen kann.

Am Ende sangen alle das Lied „Wir wollen Frieden für alle“, begleitet von Pfarrer Jung am Klavier, das gerade aus Schloss Velen in die Kirche übergewechselt ist. Dabei fassten sich alle an den Händen und bildeten einen großen Kreis der Solidarität und des Miteinanders.

Der Abend klang mit dem gemeinsamen Essen aus. Das Büfett hatten die Flüchtlinge mit landesüblichen Speisen bestückt.

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