Gescher
Behörden lehnen zweiten Überweg ab

Gescher (js). Die Elternwünsche nach weiteren Sicherungsmaßnahmen an der Franz-Josef-Straße lassen sich nicht erfüllen. Weder die Anlage eines zweiten provisorischen Zebrastreifens im Bereich Hackenschlatt noch eine Ausweitung der 30-km/h-Zone werden von den zuständigen Straßenverkehrsbehörden (Kreis Borken und Bezirksregierung) befürwortet. Auf dieses Ergebnis der jüngsten Verkehrsschau wies Bürgermeister Thomas Kerkhoff im Haupt- und Finanzausschuss hin. Ziel sei es, die Schülerquerungen zu bündeln. Wie berichtet, war vor dem Hintergrund, dass seit den Ferien viele Pankratius-Schüler den Übergangsstandort an der Gesamtschule besuchen, ein provisorischer Zebrastreifen im Bereich der Kreuzung Grenzlandring/Westfalenring plus Tempo 30 eingerichtet worden. Eltern wünschten sich diese Maßnahmen auch in Höhe Hackenschlatt. Wie Kerkhoff sagte, verträten die zuständigen Behörden dazu eine „glasklare Auffassung“, und die sei ablehnend. An die Politiker ging der Appell, nach außen nicht den Eindruck zu erwecken, man könnte etwas erreichen, wenn man nur beharrlich genug sei. Die Entscheidung obliege den Straßenverkehrsbehörden.

Sonntag, 15.09.2019, 21:46 Uhr
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6933676?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947616%2F
Nachrichten-Ticker