Zwei junge Menschen sehr schwer verletzt / Rund 40 Helfer im Einsatz / Feuerwehr befreit Insassen
Nach Unfall: Ursache noch unklar

Billerbeck. Auch am Abend weiß die Polizei noch nicht, wie es zu dem Autounfall kommen konnte, bei dem Mittwochmittag auf der Bergallee (K52) zwei junge Menschen äußerst schwer verletzt werden. Rettungskräfte der Feuerwehr müssen schweres Gerät einsetzen, um sie aus dem zerstörten Fahrzeug zu befreien, mit zwei Hubschraubern werden sie in verschiedene Kliniken geflogen. Bis Redaktionsschluss ist die Identität des Beifahrers noch immer ungeklärt, bei dem Fahrer handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen 18-jährigen Coesfelder.

Mittwoch, 25.06.2014, 18:04 Uhr

„Den Hergang des Unfalls müssen wir fast ausschließlich aufgrund der Spurenlage rekonstruieren“, sagt Polizeisprecher Christoph Menke. Die Ermittlungen werden auch in den nächsten Tagen andauern. Aktuell geht die Polizei davon aus, dass kein anderes Fahrzeug in den Unfall verwickelt ist. Vielmehr nimmt sie folgende Lage an: Der 18-jährige Coesfelder befährt gegen 12.40 Uhr die Bergallee von Coesfeld in Richtung Billerbeck, als das Fahrzeug in Sichtweite des Abzweigs zum Kloster Gerleve in einer Linkskurve nach rechts auf den Grünstreifen gerät. Der Fahrer lenkt es wohl zunächst zurück auf die Fahrbahn, verliert aber dann offenbar vollends die Kontrolle über das Auto, das wieder nach rechts von der Straße abdriftet und mit dem Dach vor einen Baumstamm knallt. Beide Insassen sind eingeklemmt.

Zur Rettung der schwerstverletzten jungen Menschen sind rund 40 Einsatzkräfte vor Ort, darunter rund 20 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Billerbeck unter der Leitung des Stellvertretenden Wehrführers Matthias Heuermann. Für eine Stunde bleibt die Bergallee komplett gesperrt.

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