Bürger sind am Donnerstag (3. 7.) zum dritten Projektlabor eingeladen / Treffpunkte im Gebiet erwünscht
„Wohnen mit (Mehr-)Wert“ biegt auf Zielgerade

Billerbeck. Mit dem dritten Projektlabor geht das Regionale-2016-Projekt „Wohnen mit (Mehr-)Wert“ am Donnerstag (3. 7.) um 19 Uhr im Kulturzentrum Alte Landwirtschaftsschule in die nächste Runde. Interessierte Bürger sind eingeladen, die Ergebnisse des Ideenmarkts zu diskutieren, letzte Anregungen zu geben und die Entscheidung, welches der drei Wohngebiete für die Umsetzung der Maßnahmen ausgewählt werden wird, vorzubereiten. Mit diesem Projektlabor schließt die Stadt den umfassenden Beteiligungsprozess ab, in dem auch eine Haushaltsbefragung und ein Ideenmarkt stattfanden. Insbesondere Bürger aus den Wohngebieten Dreitelkamp I, Kerkeler und Zu den Alstätten sind dazu eingeladen, die weitere Entwicklung ihrer Wohngebiete aktiv mitzugestalten. Aber auch alle weiteren interessierten Billerbecker sind willkommen, am Projektlabor teilzunehmen. Um eine Anmeldung wird gebeten.

Sonntag, 29.06.2014, 15:24 Uhr

Im Ideenmarkt wurden – aufgeteilt in die Bereiche Planen und Wohnen, Wohnumfeld, Infrastruktur und Mobilität sowie Netzwerk Nachbarschaft – durch die rund 70 anwesenden Bürgerinnen und Bürger Lösungen und konkrete Maßnahmenvorschläge diskutiert. Im Bereich Planen und Wohnen waren sich die Teilnehmer des Ideenmarkts einig, dass die Wohngebiete durch attraktive Wohnangebote ergänzt werden sollen. Auch soll über die Schaffung von sozialen Angeboten (Treffpunkte) direkt im Gebiet nachgedacht werden.

Im zweiten Themenbereich wurden auch das unmittelbare Wohnumfeld und die Infrastruktur einbezogen. Der Breitbandausbau, ein Bürgerbusverein sowie ein Lieferservice seien weitere Interessenspunkte. Beim Netzwerk Nachbarschaft ist an einen „Kümmerer“ gedacht, ein Freiwilliger aus der Nachbarschaft, der die Lotsenfunktion zu Beratungs- und Fördermöglichkeiten übernehmen könnte.

Diese Maßnahmenvorschläge sollen nun noch einmal intensiv diskutiert werden. Die Ergebnisse des Projektes sollen im September vorliegen und dann der Politik und Öffentlichkeit präsentiert werden, heißt es.

Im Rahmen der „Regionale 2016“ setzt sich die Stadt Billerbeck aktiv mit den Folgen des demografischen Wandels auseinander. Mit den Bürgerinnen und Bürgern sollen Ideen entwickelt werden, um die Wohngebiete älteren Datums energetisch, gestalterisch und sozial fit für die Zukunft zu machen.

0 Für Rückfragen: Matthias Herding, Tel. 0231/ 39694313, Email: herding@ssr-dortmund.de; Gerd Mollenhauer, Tel. 02543/7333, Email: mollenhauer@billerbeck.de.

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