120 Hunde und über 200 Halter und Gäste beim ersten Hundeschwimmen / Zweite Auflage denkbar
Vierbeiner tauchen im Freibad ab

Billerbeck. Der Tennisball fliegt ins Wasser und schon springt Dexter hinterher. Er paddelt, schnappt nach dem Ball und bringt ihn wieder zurück an Land. „Dexter, unser Golden-Retriever-Labrador-Mix, ist ganz wasserverrückt“, erzählt Hundebesitzerin Denise Schnittler. Wenn sich der Vierbeiner mit goldbraunem Fell und rotem Halsband im Wasser tummeln darf, ist er ganz in seinem Element.

Montag, 29.09.2014, 17:26 Uhr

Ja, beim ersten Billerbecker Hundeschwimmen ist was los. Einen ganzen Tag lang öffnet das Freibad für die Vierbeiner und deren Frauchen und Herrchen noch einmal die Pforte. Über den ganzen Tag verteilt baden etwa 120 Hunde im Wasser und mehr als 200 Halter und Gäste drängen sich an den Beckenrand. „Trotz der vielen Charaktere gab es keine Zwischenfälle und gut besucht war das Hundeschwimmen auch“, resümiert Adi Bautsch, Fachangestellter für Bäderbetriebe. Eine weitere Auflage des Hundeschwimmens könne er sich gut vorstellen. „Der Bedarf ist da“, so Bautsch. Organisiert hat das erste Billerbecker Hundeschwim-men die Galgo-Hilfe, ein Tierschutzverein für spani-sche Windhunde mit Sitz in Düsseldorf, in Zusammenar-beit mit der Stadt Billerbeck. Ingolf Ibsch von der Galgo-Hilfe freut sich über die rei-bungslose Planung und Um-setzung: „Billerbeck ist wirk-lich hundefreundlich.“

Vormittags ist das Freibad für die spanischen Windhunde der Galgo-Hilfe reserviert. „Der Windhund ist eigentlich gar kein Wasserhund“, erklärt die erste Vorsitzende der Galgo-Hilfe, Ursula Löckenhoff. „Deshalb brauchen sie mehr Zeit, um sich an das Wasser zu gewöhnen.“ Wie beim Mutter-Kind-Schwimmen führen die Besitzer ihre großen, schlanken Hunde ans Wasser heran. Da die Windhunde alleine nicht schwimmen gehen, müssen Trainerin Löckenhoff und Herrchen mit ins 18 Grad kühle Nass. „Wichtig ist, dass man den Hunden ruhig und entspannt begegnet, die Angst nimmt und ihnen Selbstbewusstsein gibt. Nur so öffnen sie sich“, weiß Löckenhoff. Dann geht es auch für Labrador, Spitz und Schäferhund ins Wasser. Es ist ein Spaßschwimmen für die Vierbeiner, aber auch den Zweibeinern ist die Freude ins Gesicht geschrieben.

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