Billerbeck
Schüler erinnern an Leid der NS-Opfer

Billerbeck. Zum Volkstrauertag kamen viele Billerbecker Bürger, auch Abordnungen von Verbänden und Vereinen, zum Kriegerehrenmal, um den Opfern von Kriegen und NS-Gewaltherrschaft aus Billerbeck zu gedenken.

Sonntag, 17.11.2019, 16:30 Uhr aktualisiert: 17.11.2019, 16:38 Uhr
Billerbeck: Schüler erinnern an Leid der NS-Opfer
Die Schülerinnen Emilia Ebrecht (am Mikrophon), Magdalena Lukaszczyka und Tabea Heizmann (verdeckt) lasen Texte von Holocaust-Überlebenden. Foto: jw

Die Schülerinnen Emilia Ebrecht, Tabea Heizmann und Magdalena Lukaszczyka aus dem „Schule ohne Rassismus“-Kurs der Geschwister-Eichenwald-Schule erinnerten in Wortbeiträgen an das Leid der Menschen, die in den Kriegen ums Leben kamen oder verwundet wurden und an die Opfer der Nazi-Diktatur. Sie verdeutlichten mit den Worten von Holocaust-Überlebenden, dass es die Verantwortung der Nachgeborenen sei, dafür zu sorgen, dass so etwas wie in den zwölf Jahren NS-Herrschaft nie wieder passiert.

Auch Bürgermeisterin Marion Dirks betonte in ihrer Rede die Verantwortung jedes Einzelnen, sich gegen rechtsextreme Kräfte auszusprechen. „Unsere Toleranz endet da, wo Intoleranz beginnt“, hob sie hervor.

Sie sprach sich für ein vereintes Europa und gegen Rechtsextremismus aus. „Das Kriegerehrenmal ist eine Mahnung, ein Mahnmal gegen Gewalt und für den Frieden“, so die Bürgermeisterin.

Klarinettenspieler Rainer Sandkötter untermalte die Feierstunde mit dem Stück „Wenn nicht du“ von Friedrich Jaecker aus dem Jahr 2000. Am Schluss der Gedenkfeier wurde ein Kranz zu Ehren der Menschen niedergelegt, die in den Kriegen als Soldaten gefallen sind oder als Zivilisten ums Leben kamen sowie die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden.

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