Premiere für überdimensionalen Adventskranz
Leuchtender Riese auf der Domplatte

Billerbeck. Er zieht die Blicke auf sich. Immer wieder bleiben Passanten stehen. „Am Mast wird noch der Schriftzug ‘Billerbeck’ montiert. Wir haben schon einige gesehen, die sich dort mit dem Adventskranz fotografiert haben. Dann weiß man auf den Fotos, das er in Billerbeck steht“, sagt Bürgermeisterin Marion Dirks. Einen Durchmesser von 5,50 Meter hat der Riesen-Adventskranz, den die Bauhof-Mitarbeiter Josef Berghaus, Matthias Wermelt und Thomas Averbeck auf der Domplatte errichtet haben. Die katholische Kirchengemeinde hat dies genehmigt. Befestigt ist er an einem Mast. „Nicht zu hoch, damit er stabil ist und auch Kinder ihn besser sehen können“, so Marion Dirks. Der Kranz dreht sich dadurch leicht im Wind. Dekoriert ist er mit knallroten großen Kugeln, Sternen und Schleifen. Vier große rote Kerzen thronen auf dem Kranz.

Donnerstag, 28.11.2019, 11:12 Uhr
Premiere für überdimensionalen Adventskranz: Leuchtender Riese auf der Domplatte
Präsentieren den Riesen-Adventskranz: (v.l.) Jürgen Erfmann, Axel Kuhlmann (beide Stadtverwaltung), Josef Berghaus, Matthias Wermelt, Thomas Averbeck (alle Bauhof) und Bürgermeisterin Marion Dirks. Foto: Steohanie Sieme

Die Idee zur Errichtung eines solchen Riesen-Adventskranzes stammt vom Weihnachtsmarkt-Organisationsteam von „Billerbeckerleben“ und Bürgermeisterin Marion Dirks, Grundidee für die Konstruktion vom Team des städtischen Bauhofs, das auch die Montage übernommen hat. Unterkonstruktion ist ein Eisenkranz – zusammengesetzt aus vier Elementen. „Das ist zum Transportieren und Einlagern einfacher“, erklärt Thomas Averbeck (Bauhof). Die Kerzen sind umfunktionierte, rot folierte Abflussrohre, die mit Glühbirnen und Metallfackeln ausgestattet sind. „Meine Tochter hatte solche Fackeln zu Hause. Ich habe gedacht, dass das von den Proportionen gut passt“, erzählt Matthias Wermelt (Bauhof). Und die dienten kurzerhand als Schablone. Josef Berghaus (Bauhof) hat die elektrischen Arbeiten am Kranz durchgeführt, sodass die Kerzen immer von 7 bis 9 Uhr morgens sowie von 16.30 bis 22 Uhr abends leuchten. Per Fernbedienung kann das Licht eingeschaltet werden.

„Ich bin riesig stolz. So einen Kranz gibt es hier im Umkreis nicht. Und ich bin stolz, dass unsere Mitarbeiter so kreativ sind“, betont die Bürgermeisterin.

Am Freitag (29.11.) wird um 17 Ihr die erste Kerze entzündet. Mit musikalischer Begleitung durch ein Ensemble der Musikschule unter der Leitung von Christa Enseling-Korkusuz werden Adventslieder gesungen. Alle Interessierten sind eingeladen. Kinder können ihre Laternen mitbringen. Auch die zweite, dritte und vierte Kerze wird jeweils freitags vor den Adventssonntagen um 17 Uhr entzündet.

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