Gut besuchtes Adventskonzert im Dom
Blasorchester bereitet Zuhörern besinnliche Stunde

Billerbeck. Es war eine besinnliche Stunde, die das Blasorchester Billerbeck den zahlreichen Besuchern im Dom bereitete. Sehr gut gefüllt waren die Bänke, als 32 Musiker im Alter von 13 bis 68 Jahren unter der Leitung von Arne Klinger weihnachtliche Lieder und Stücke interpretierten. Klinger war erst vor sechs Monaten als Dirigent beim Blasorchester angetreten.

Dienstag, 10.12.2019, 10:04 Uhr
Gut besuchtes Adventskonzert im Dom: Blasorchester bereitet Zuhörern besinnliche Stunde
32 Musiker im Alter von 13 bis 68 Jahren spielten und interpretierten unter der Leitung von Arne Klinger weihnachtliche Lieder und Stücke. Foto: Blasorchester/Heike Sievers

„Herbei ihr Gläubigen“ von John Francis Wade setzte er als barockes Stück an den Anfang des Konzerts. Propst Hans-Bernd Serries verwies in seiner Begrüßung auf die traditionell enge Zusammenarbeit des Blasorchesters mit der Kirche hin. Bereits am ersten Weihnachtstag wird das Blasorchester morgens um 9 Uhr die Weihnachtsmesse begleiten. Ebenfalls am 25. Dezember spielen sie ab 17.30 Uhr vom Turm der St.Johannes-Kirche ein weiteres Konzert.

Ellen Meier bereicherte das Konzert mit modernen Weihnachtsgeschichten, in denen es auch um Smartphones und Computer ging. Im Mittelpunkt stand dennoch die weihnachtliche Musik, um den zweiten Advent zu einem besinnlichen Erlebnis zu machen. „Macht hoch die Tür“, „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, Winter Wonderland“ und „Kündet allen in der Not“ waren Lieder, die von den Besuchern des Konzerts mitgesungen werden konnten. „Veni Emmanuel“ des Komponisten James L. Hosay wurde verfeinert durch den Gesang von Edelgard Große Daldrup. Auch „My Secret Lovesong“, geschrieben von Kees Vlak, wurde eindrucksvoll durch den Solisten Wolfgang Berkes (Flügelhorn) aufgewertet.

Gar nicht weihnachtlich war das schwierigste Stück „Momentum“ des Komponisten Thomas Doss aus dem Jahr 1966. Rhythmisch war es überhaupt nicht durchgängig strukturiert. Einzelne Instrumentengruppen wurden immer wieder eingeblendet in das Werk. Das stellte die Bläser vor besondere und ganz ungewohnte Herausforderungen, die sie allerdings spielend und virtuos meisterten.

Am Ende wurden das Blasorchester und alle Akteure des Adventskonzerts mit begeistertem Applaus vom Publikum belohnt.

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