Interessierte Bauherren über Verfahren im Buschenkamp informiert
Vergabe erfolgt nach Rangliste

Billerbeck. Einige Bauherren in spe werden die frohe Kunde von der Stadt schon erhalten haben. Sie dürfen voraussichtlich ab Sommer 2021 im Neubaugebiet Buschenkamp ihr Eigenheim errichten. „Die Vergabe erfolgt nach der Rangliste der Interessenten“, sagt Jutta Kentrup von der Grundstücksverwaltung der Stadt. Heißt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Das wurde jüngst in nichtöffentlicher Ratssitzung beschlossen. „Mit diesem Verfahren haben wir bei anderen Neubaugebieten auch schon gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Kentrup auf Nachfrage unserer Zeitung.

Freitag, 27.12.2019, 09:50 Uhr
Interessierte Bauherren über Verfahren im Buschenkamp informiert: Vergabe erfolgt nach Rangliste
Hier soll das Neubaugebiet Buschenkamp mit 47 Grundstücken für Einfamilien- und Doppelhäuser sowie drei großen Grundstücken für Reihenhäuser entstehen. Foto: Florian Schütte

47 Baugrundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser soll es im Buschenkamp geben – davon 21 Kaufgrundstücke, die die Stadt vergibt und 26 Erbpachtgrundstücke. Diese werden von privater Hand vergeben. Die Grundstücke sollen voll erschlossen 169 Euro pro Quadratmeter kosten. „Zusätzlich sind im Bebauungsplan noch drei große Grundstücke für Reihenhäuser vorgesehen“, sagt Kentrup. Dort liegt der Quadratmeterpreis bei 185 Euro. Insgesamt habe es 288 Interessenten gegeben. „Die Nachfrage ist definitiv da“, betont Kentrup.

Wann nun tatsächlich die ersten Bagger anrollen können, sei davon abhängig, wie es mit dem Brückenbau an der Osterwicker Straße vorangeht. Von dort soll das Neubaugebiet erschlossen werden und nicht von der Annettestraße aus. „Die alte Brücke über die Berkel war dort nicht mehr tragfähig und musste erneuert werden“, erklärt Kentrup. Aus der maroden Holzbrücke wird nun eine stabile Betonbrücke.

„Wegen Lieferschwierigkeiten bei den Spundwänden sind wir drei bis vier Wochen im Verzug“, berichtet Rainer Hein, Leiter des Abwasserbetriebs. Nachdem der Brückenbau voraussichtlich im Mai 2020 abgeschlossen sein werde, beginnen die Erschließungsmaßnahmen des Baugebietes, die „mindestens ein Jahr lang dauern werden“, so Hein. „Wenn es gut läuft, können die Bauherren im Sommer 2021 starten.“

Immerhin hat sich jetzt über die Feiertage das Verkehrschaos an der Ampelkreuzung der Osterwicker Straße erledigt. „Da alle Tiefbauarbeiten über die Feiertage ruhen und erst am 6. Januar fortgesetzt werden, ist die Ampelanlage abgebaut worden“, erklärt Rainer Hein. Es sei weniger aufwendig, die Ampel ab- und später wieder aufzubauen, als sie die gesamte Zeit zu beaufsichtigen. Solange können Autofahrer nun ganz normal durchfahren. Auf der Osterwicker Straße hatte die Ampel immer wieder zu einem Rückstau bis in den Kreisverkehr geführt. Zum Anschluss des Neubaugebietes an die Osterwicker Straße soll dann künftig auch der komplette Kreuzungsbereich neu gestaltet werden.

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