Ziele zur Aufwertung des innerstädtischen Flusses erreicht
Verein „Berkelspaziergang“ will sich zum Jahresende auflösen

Billerbeck. Das Ziel ist erreicht: In den vergangenen 13 Jahren hat der Verein „Berkelspaziergang“ die Berkel als Natur- und Kulturraum für Jung und Alt erlebbar gemacht. Dadurch sei die Berkel wieder ins Bewusstsein der Bürger zurückgekehrt, so der Verein, der sich zum Ende dieses Jahres auflösen wird.

Mittwoch, 18.03.2020, 06:24 Uhr
Ziele zur Aufwertung des innerstädtischen Flusses erreicht: Verein „Berkelspaziergang“ will sich zum Jahresende auflösen
Die letzten aktiven Mitglieder des Vereins Berkelspaziergang: (v.l.) Martin Althoff (IBP), Brigitte Messing (1. Vorsitzende), Christiane Puhe, Monika Brinks (Schriftführerin), Hedwig Leimkühler (Kassiererin), Dieter Puhe (2. Vorsitzender.) und Gereon Rasche. Es fehlt Franjo Wevers. Foto: az

Alle Ideen zur Aufwertung seien erfolgreich umgesetzt. Alle geplanten und installierten Objekte seien bereits nach deren Aufstellung in den Besitz der Stadt Billerbeck übergegangen, wie der Verein mitteilt. Ein Kooperationsvertrag zwischen der Stadt und dem Verein für Interkulturelle Begegnungsprojekte (IBP) sichert schon seit vielen Jahren die Pflege des Berkelweges.

Im Herbst 2006 haben die Mitglieder des Vereins den Rat der Stadt von der Konzeption zur Aufwertung des Berkelweges überzeugt. Realisiert wurden unter anderem Infostelen zu historischen und naturräumlichen Besonderheiten, Stege und Podeste, den Wildgarten, einheitliche Bänke, eine neue Wegeführung im Bereich der Berkelaue sowie zahlreiche Sinnes- und Spielstationen wie den Wasserspielplatz. Zuletzt verwirklicht wurde 2019 das Teilprojekt „Worte am Fluss“. Dem Besucher wird mittels ausgesuchter Gedichte und Verse die Landschaft in der Berkelaue nähergebracht. Über vier QR-Codes am Wegesrand kann gehört und genossen werden. Alle Objekte wurden ehrenamtlich in Zusammenarbeit mit dem IBP geplant und umgesetzt. Möglich wurde dieses erst durch zahlreiche Spenden und Fördermittel, insbesondere durch die LEADER-Förderung und die Sparkassenstiftung. Insgesamt wurden mehr als 100 000 Euro investiert, wie der Verein „Berkelspaziergang“ mitteilt. Als letzte Maßnahme stehen für 2020 noch einige Renovierungsarbeiten an.

Die Idee von 2006, die innerstädtische Berkel aufzuwerten, sei heute in allen Berkelkommunen ein Thema. Das Logo des Berkelspaziergangs sei Vorbild für die grenzüberschreitende Beschilderung des Berkel-Radwegs. Auch die Billerbecker „Badende“ ist mittlerweile ein verbindendes Symbol für alle Berkelstädte. „Darauf sind wir sehr stolz“, schreiben die Verantwortlichen.

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