Viele Anfragen beim Ordnungsamt
Osterfeuer sind nicht erlaubt

Billerbeck (sdi). Es gebe bei der Stadt Billerbeck immer noch viele Anfragen von Bürgern, die gerne ein Osterfeuer durchführen möchten, wie Sandra Niemann vom Ordnungsamt berichtet. Doch das ist nicht möglich. Rechtlich gesehen sei ein Osterfeuer nur dann erlaubt, wenn es der Brauchtumspflege diene und im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich sei, wie das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW schreibt.

Donnerstag, 09.04.2020, 06:38 Uhr
Viele Anfragen beim Ordnungsamt: Osterfeuer sind nicht erlaubt
Auch das zentrale Osterfeuer am „Helker Berg“ ist abgesagt. Privat dürfen ebenfalls keine Osterfeuer durchgeführt werden. Foto: Archiv

Nach der Corona-Schutzverordnung sind Veranstaltungen und Versammlung aber grundsätzlich untersagt. Aufgrund dessen können auch keine Osterfeuer als Brauchtumsfeuer stattfinden. Das Abbrennen von Strauch- und Heckenschnitt ist somit von Karfreitag bis Ostermontag nicht erlaubt, betont Sandra Niemann. Schlagabraumfeuer (Strauch- und Heckenschnitt) können allerdings noch nach Ostern bis zum 30. April nach vorheriger Anmeldung beim Ordnungsamt abgebrannt werden – ohne Besucher.

Wer trotzdem ein Osterfeuer anzündet, sei Veranstalter von einer nicht zulässigen Veranstaltung und würde nach der Corona-Schutzverordnung eine Straftat begehen, die mit einer Geldbuße von 1000 Euro geahndet werde, heißt es seitens des Ordnungsamtes. Wer an einer solchen Veranstaltung teilnehme, begehe auch eine Straftat, und müsse mit einem Bußgeld von 400 Euro rechnen. Das Ordnungsamt wird an allen Tagen Kontrollen durchführen.

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