Bauarbeiten am Sportzentrum „Helker Berg“ erst im Frühjahr komplett fertig
„Der Rasen wächst und gedeiht“

Billerbeck. Die Sanierung des Rasenplatzes am Sportzentrum „Helker Berg“ ist abgeschlossen. „Der Rasen wächst und gedeiht“, berichtet Holger Dettmann vom städtischen Fachbereich Planen und Bauen. Ab Sommer 2021 soll die Fläche wieder bespielbar sein. Pilz-Probleme wies der Rasenplatz auf, mit der Zeit hat er auch seine Höhe verändert. Der Rasenplatz wurde abgeschält und neu eingesät, ist wieder in Schuss gebracht worden.

Montag, 16.11.2020, 06:02 Uhr
Bauarbeiten am Sportzentrum „Helker Berg“ erst im Frühjahr komplett fertig: „Der Rasen wächst und gedeiht“
Baustelle Sportplatz: Viel hat sich seit Beginn der Arbeiten getan. Der Rasen sprießt bereits und auch die Masten für die Flutlichtanlage sind aufgestellt worden. Es fehlt unter anderem noch der Kunststoffbelag für die Tartanbahn. Foto: Stephanie Sieme

Seit August wird am Sportzentrum „Helker Berg“ geschuftet. Denn neben dem großen Rasenplatz erhält die Tartanbahn eine Rundum-Erneuerung. Seit Eröffnung der Sport- und Freizeitanlage im Jahr 1999 besteht die Bahn, deren Tragschicht aus Bitum nicht mehr über eine ausreichende Tragfähigkeit verfügte und unzählige Risse aufwies. Die Arbeiten sind so gut wie erledigt. Es fehlt nur noch der Kunststoffbelag. Das Aufbringen ist „wetterabhängig. Dafür muss es rund zwei Wochen trocken sein“, erklärt Dettmann. Das werde in diesem Jahr wohl nichts mehr werden, sondern erst im Frühjahr. Eigentlich sollten die Maßnahmen Ende November fertig sein, aber das Bauunternehmen habe bereits von Anfang an signalisiert, dass dies aller Voraussicht nicht möglich sein werde, wie der Mitarbeiter der Stadtverwaltung berichtet. Was für den Kunststoffbelag der neuen Tartanbahn gilt, trifft auch auf den Kunstrasen des Mini-Soccer-Spielfeldes zu, das wohl ebenfalls erst im Frühjahr fertiggestellt werden kann, weil auch dafür trockene Witterungsverhältnisse nötig seien. Der Erdarbeiten für das Spielfeld, das eine Größe von 20 mal 13 Metern umfasst, sollen allerdings noch kurzfristig beginnen. Das Mini-Soccer-Spielfeld kann künftig sowohl fürs Training durch Verein und Schulen, aber auch von Freizeitsportlern ganzjährig genutzt werden.

Installiert worden sind im Bereich der Tartanbahn und des Rasenplatzes bereits die sechs Masten für die Flutlichtanlage. Derzeit werden die Elektroarbeiten durchgeführt. „Die sollen bis Ende November komplett fertig sein“, sagt Dettmann. Die Flutlichtanlage soll in Zukunft den Läufern und Walkern auch in der Dunkelheit die Ausübung ihres Sports ermöglichen. Das Licht kann aber auch so eingestellt werden, dass es den Rasenplatz beleuchtet.

Die vom Rasenplatz abgetragene Erde ist auf eine nahegelege Wiese gebracht worden. „Im Frühjahr wird sie durchgefräst“, informiert der Mitarbeiter des Fachbereiches Planen und Bauen. Ein naturnahes Gelände – eventuell mit einer Wildblumenwiese – soll dort errichtet werden.

Die Kosten belaufen sich für die gesamten Maßnahmen auf fast 600 000 Euro. 65 Prozent davon, also 390 000 Euro, werden durch Fördermittel des Landes finanziert. Bislang sei alles auch im Kostenrahmen, so Dettmann.

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