Stefan Holthausen hat heute seinen ersten Arbeitstag als Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen
Am Anfang ganz viel zuhören

Billerbeck. Am heutigen Montag hat Stefan Holthausen (31) seinen ersten Arbeitstag im Rathaus als neuer Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen der Stadt. Redakteurin Ulrike Deusch hat mit ihm über den Start in Billerbeck, seine künftigen Aufgaben und sein liebstes Hobby, die Feuerwehr, gesprochen.

Montag, 04.01.2021, 06:22 Uhr
Stefan Holthausen hat heute seinen ersten Arbeitstag als Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen: Am Anfang ganz viel zuhören
Dieses Foto entstand vor einer Ausschusssitzung im Rathaus. Um sich mit den Themen und der politischen Diskussion vertraut zu machen, hat Stefan Holthausen nämlich schon Ende des Jahres regelmäßig an Sitzungen teilgenommen. Foto: Ulrike Deusch

Herr Holthausen, hatten Sie schon Gelegenheit, sich Billerbeck anzusehen und ein wenig kennen zu lernen?

Holthausen: Ich kenne Billerbeck schon länger. Die Stadt ist oft ein Ausflugsziel für meine Familie gewesen, auch schon bevor ich mich um das Amt des Fachbereichsleiters beworben habe. Aber auch nach der Zusage waren wir schon hier. Wir haben oben an der Freilichtbühne geparkt und sind von dort zu einer Wanderung aufgebrochen. Anschließend waren wir noch in der Innenstadt.. Meine Familie interessiert es ja auch, wo ich arbeite.

Wer gehört denn zu Ihrer Familie?

Holthausen: Das sind meine Frau und unsere beiden Kinder. Theresia wird im Februar zwei und der kleine Pius ist vor gut drei Monaten geboren worden. Wir leben in Reken auch eng mit dem Rest unserer großen Familie zusammen. Die Kinder haben sogar noch mehrere Urgroßeltern.

Wie wird Ihr erster Arbeitstag aussehen?

Holthausen: Zwar habe ich einige Kollegen in der Bauverwaltung schon kennen gelernt und war bereits in Ausschusssitzungen zu Gast, aber die ersten Arbeitstage werde ich vor allem dazu nutzen, viele Gespräche zu führen und Menschen kennen zu lernen. Ich denke, am Anfang muss man ganz viel zuhören.

Welche großen Aufgaben werden Sie zeitnah angehen?

Holthausen: Ich werde zunächst die aktuellen Projekte sichten und mich über die Sachstände informieren. Stadtentwicklung, Hochbau und Tiefbau – das sind ja traditionell meine Arbeitsbereiche. Durch meine bisherige Tätigkeit ist die Bauleitplanung zu einer Spezialthema für mich geworden. Vor allem bei Genehmigungsverfahren nach Bundesimmissionsschutzgesetz habe ich viel Erfahrung sammeln können – gerade im Umweltbereich und bei der Industrieansiedlung. Während meiner Tätigkeit beim Kreis Borken habe ich mit vielen Wirtschaftsförderern zu tun gehabt. Dieses Knowhow bringe ich in Billerbeck ein. Konkrete Themen werden der Innenstadtumbau, die Einstellung eines Klimaschutzmanagers, die Mobilität und die Entwicklung neuer Baugebiete in Billerbeck sein.

In Ihrem Heimatort Reken sitzen Sie für die CDU im Stadtrat. Ist es einfacher, mit den politischen Vertretern in den Austausch zu kommen, wenn man selbst auch die andere Seite kennt?

Holthausen: Ich glaube, man kann vieles adressatengerechter präsentieren, das ist sicher ein Vorteil. Ich bin eine Zeit lang Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Planen und Bauen gewesen und habe in dieser Funktion in regelmäßigen Runden mit Bürgermeister und Fachbereichsleiter Themen besprochen. Das möchte ich hier auch pflegen. Ich werde mich sehr bald in den Fraktionen vorstellen und das Gespräch mit dem Ausschussvorsitzenden suchen.

Privat engagieren Sie sich sehr stark in der Rekener Feuerwehr. Wie kommt es dazu?

Holthausen: Das ist eine Familientradition. Mein Opa war schon in der Feuerwehr, mein Vater, alle Cousins meines Vaters. Wir schaffen es leicht, bei Wettbewerben neun Personen aus der Familie für eine Gruppe zusammen zu bringen. Ich war schon in der Jugendfeuerwehr aktiv und bin seitdem immer dabei.

Da verfolgen Sie sicher mit großem Interesse den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Billerbeck.

Holthausen: Oh ja, das ist ein Schmuckstück. Da kann man fast neidisch werden. Eine tolle Ausstattung und es hat an diesem Standort eine sehr günstige Lage.

Welche Hobbys haben Sie sonst noch?

Holthausen: Wir haben einen großen Freundeskreis und unternehmen viel mit der Familie. Aber jetzt freue ich mich erstmal auf meinen Start in Billerbeck. Das ist ein Job, nach dem ich schon lange gesucht habe.

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