Anmeldung an der Anne-Frank-Gesamtschule erfolgreich abgeschlossen
„Akzeptanz ist gleichbleibend stabil“

Billerbeck/Havixbeck. Die Nachfrage an Schulplätzen an der Anne-Frank-Gesamtschule bleibt hoch. Auch wenn die Schule auf Informationsabende oder den Tag der offenen Tür verzichten musste, genügte den Eltern offenbar der Internetauftritt der Schule beziehungsweise das, was sie über die Schule gelesen oder gehört haben. „Ich hatte im Vorfeld nur ein wages Gefühl, wie das diesjährige Anmeldeverfahren laufen wird“, erläutert Schulleiter Dr. Torsten Habbel in einer Pressemitteilung der Schule, der die Begegnungen mit den Eltern und zukünftigen Schülern während der Informationsphase sehr vermisst hat. „Die hohe Zahl von 60 angemeldeten Geschwisterkindern deute ich so, dass die Eltern mit unserer Arbeit sehr zufrieden sind“, sagt er.

Samstag, 06.02.2021, 06:25 Uhr
Anmeldung an der Anne-Frank-Gesamtschule erfolgreich abgeschlossen: „Akzeptanz ist gleichbleibend stabil“
Die Gesamtschule nimmt sich vor, bis kommenden Mittwoch alle Eltern, deren Kinder nicht aufgenommen werden können, per E-Mail zu benachrichtigen. Foto: Archiv

Vergangenen Donnerstagabend endete das Anmeldeverfahren: „Wir haben für beide Standorte mehr Anmeldungen als wir aufnehmen können, die Akzeptanz ist gleichbleibend stabil. Die Bläserklasse wird am Standort Havixbeck eingerichtet.“ Mit 35 Anmeldungen aus Münster ist auch der Zuspruch aus der Nachbarstadt ungebrochen hoch. „Die Zahl belegt, dass wir als Schulstandort für die Nachbarkommune eine stabile Größe sind.“ Für das Oberstufenzentrum haben sich bisher 15 Schüler, vor allem aus Billerbeck, angemeldet. „Für diesen frühen Zeitpunkt ist dies die höchste Zahl an Anmeldungen für die gymnasiale Oberstufe, die sicherlich weiter nach oben wachsen wird“, so Dr. Habbel.

Nun sichten Schulleiter Dr. Torsten Habbel und Abteilungsleiterin Vera Thomas die Anmeldungen für die neue Jahrgangsstufe 5. „Das entscheidende, auch vom Ministerium festgelegte Kriterium ist die Leistungsheterogenität. Nur so können wir auch in diesem Jahr garantieren, dass zweidrittel unserer Schülerinnen und Schüler einen Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 2,75 haben“, erörtert Habbel. Damit verbunden sei das Losverfahren, das vor allem im sogenannten „dritten Leistungsbereich“ durchgeführt wird. Diesmal ist auch der Havixbecker Bürgermeister eingebunden: „Herr Möltgen wird die ‚Glücksfee’ sein und die Schülerinnen und Schüler ziehen, die wir aufnehmen können“, berichtet Habbel.

Die Schule nimmt sich vor, bis kommenden Mittwoch alle Eltern, deren Kinder nicht aufgenommen werden können, per E-Mail zu benachrichtigen. „So haben sie genügend Zeit, eine andere weiterführende Schule zu suchen“, sichert Habbel zu.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7803326?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F7095333%2F947609%2F
Nachrichten-Ticker