Zweites Vespa- und Ape-Treffen mit 140 Fahrern
Italienisches Flair auf Rädern

Coesfeld. Leidenschaft ist zeitlos. Das haben am Sonntag wieder rund 140 Fahrer und unzählige Besucher beim zweiten Vespa- und Ape-Treffen in Flamschen bewiesen. Italienisches Flair kommt dabei jedoch nicht nur durch das knatternde Geräusch der Kult-Maschinen auf.

Sonntag, 19.06.2016, 18:23 Uhr

140 Fahrer sind beim zweiten Vespa- und Ape-Treffen in Flamschen an den Start gegangen. Unzählige Besucher verfolgten das Spektakel vom Seitenrand.
140 Fahrer sind beim zweiten Vespa- und Ape-Treffen in Flamschen an den Start gegangen. Unzählige Besucher verfolgten das Spektakel vom Seitenrand. Foto: Florian Schütte

Bereits am Mittag ist auf dem Gelände von Gelato Mio der Bär los. Kaum jemand, der kein Eis in der Hand hält. Daniel Haupt und Sohnemann Louis haben ihres gerade auf. „Man muss so ein Treffen einfach unterstützen“, sagt Haupt. „Denn man versucht immer Gleichgesinnte zu finden und viele kommen ja auch aus der Region“, meint der Nottulner, der auch im vergangenen Jahr schon dabei gewesen ist. Für Louis ist es das erste Treffen, obwohl er natürlich öfter mit Papa rausfährt. „Das ist immer schön“, findet er.

Doch nicht nur aus der Region kommen die Fahrer. Auch aus Nordhorn oder sogar Arnsberg sind sie angereist und sehnen dem Start entgegen. 60 Kilometer soll es für die Vespas in einem großen Kreis um Coesfeld herum bis nach Rorup gehen. „Von einem hohen Punkt dort kann man übers Münsterland gucken“, erklärt Organisator Michael Banneyer, der selber zwar nicht mitfahren kann, aber trotzdem dafür gesorgt hat, dass seine Maschine auf die Reise geht – gefahren von Barbara Sibbing. Gemeinsam mit ihrem Mann Andreas ist die Gescheranerin zum ersten Mal beim Vespa- und Ape-Treffen dabei. „Die Menge an Fahrzeugen ist echt beeindruckend“, schwärmt sie von den vielen bunten Rollern, die in Reih und Glied die Straße entlang aufgestellt sind. „Vor Jahren waren wir mal bei den World Vespa Days in Belgien“, erzählt Andreas Sibbing, dem derlei Treffen nicht unbekannt sind und der mit seiner zwölf Jahre alten schwarzen 200er-Maschine an den Start geht.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagsausgabe der AZ.

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