Coesfeld
Gassi-Gehen mit Ehepaar Drews

Lette. So einen prominenten Leinenführer hat Hündin Lieselinchen eher selten. Und doch zeigt sie sich von ihrer besten Seite, als Ramona Drews die Hündin über den Stripperhook führt.

Sonntag, 24.06.2018, 10:02 Uhr

Coesfeld: Gassi-Gehen mit Ehepaar Drews
Ehepaar Drews bringt regelmäßig Spenden vorbei. (v.l.) Jürgen Hille, Isabel Kalfhaus und Sandra Kassenböhmer freuen sich darüber. Foto: az

Seit Jürgen und Ramona Drews im vergangen Jahr die Schirmherrschaft über das Tierheim Dülmen-Lette übernommen haben, stehen Besuche in Lette immer wieder im Terminkalender des Paares. „Das Ehepaar Drews hilft uns sehr dabei, Tierschutzbelange öffentlich zu machen“, sagt Tierheim-Geschäftsführerin Sandra Kassenbböhmer. Besonders aktuell sei momentan die geplante Katzenschutzverordnung, nach der Katzenhalter von Freigängern zur Kastration verpflichtet sind und halterlose Katzen auf Kosten des Kreises vom Tierschutzverein kastriert werden sollen. „Her mit dieser Verordnung“, ist Jürgen Drews ganz klar der Meinung und auch Sandra Kassenböhmer meint: „Das Glück der Katzen hängt daran.“

Das Wohl der Tiere liegt den Drews schon immer am Herzen: „Wir hatten fünf Hunde, jetzt sind es noch drei“, sagt Ramona Drews. „Außerdem habe ich noch ein Pferd und fünf Fische.“ Sie seien „totale Hundemenschen“, einer der Hunde ist in den Armen des Sängers gestorben. „Mein Dackel war immer und überall dabei. Er ist mitgeflogen und war Mallorca erfahren“, sagt Jürgen Drews. „Einer unserer drei Hunde ist vor Jahren aus einer Tötungsstation für streunende Hunde in Rumänien gerettet worden.“ Dieser habe sich mit unserer Bolonka-Hündin zusammen getan und zwei weibliche Welpen bekommen. „Die eine Hündin hat sich mir angeschlossen, die andere Ramona“,

sagt Jürgen Drews. „Und der Rüde ist sehr mit unserer Tochter verbunden.“

Seine Liebe zu Tieren hat Drews schon in seiner Kindheit erfahren: „Ich war zu Besuch bei Tante Berta“, erzählt Jürgen Drews. „Da habe ich mit meinem Onkel herum getollt. Auf dem Hof gab es einen ganz tollen Bullen, aber eines Morgens wurde er abtransportiert“, erinnert er sich. „Diese Erfahrung ist in Fleisch und Blut übergegangen.“ Daher esse der Sänger kaum Fleisch. „Reduziere es, du brauchst nicht so viel“, ruft er aus. Bei Festen des Tierheims, bei denen die Drews anwesend waren, wurde auch vegetarische Kost angeboten. „Oder das Fleisch war von einem Biobauernhof“, sagt Kassenböhmer, die sich den Hof vor dem Fleischkauf anschaute.

Bei der Suche nach einem Grundstück für ein neues Tierheim versucht das Ehepaar Drews, Sandra Kassenböhmer und ihr Team zu unterstützen. „Die Pläne stehen, nur das Grundstück fehlt“, sagt Kassenböhmer. 8000 Quadratmeter werden gesucht. „Es wäre toll, wenn man da ein bisschen Land kriegen würde“, sagt Jürgen Drews. „Wer eine Idee oder Platz hat, soll sich ans Tierheim wenden.“

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