Coesfeld
Heimspiel für zwei Vollblutmusikerinnen

Coesfeld. Heute findet um 11 Uhr im Rahmen der Orgelmusik zur Marktzeit ein besonderes Orgel-plus-Konzert statt, zu dem alle Interessierten willkommen sind. Gesa Wulfhorst (Flöte) und Kathrin Borda (Orgel) spielen die Sonate e-moll von Johann Sebastian Bach, von Gabriel Fauré den Satz „Berceuse“ aus der „Dolly Suite“ sowie die Sicilienne op. 78, von Robert Schumann die Fuge Nr. 5 aus „Sechs Fugen über den Namen Bach“ und das Adagio und Rondeau aus dem Flötenquartett D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart.

Samstag, 02.11.2019, 16:10 Uhr
Coesfeld: Heimspiel für zwei Vollblutmusikerinnen
Gesa Wulfhorst, bekannt als Lehrerin der Musikschule (l.), und Kathrin Borda, Kirchenmusikerin in St. Lamberti, gestalten das Orgel-plus-Konzert in der Jakobikirche. Foto: az

Gesa Wulfhorst studierte Querflöte und Elementare Musikpädagogik an den Musikhochschulen in Enschede, Antwerpen und Aachen. Mehrere Jahre war sie Mitglied des Amsterdamer Querflöten-Ensembles „The Magic Flute“ unter Leitung von Wil Offermans und gab Konzerte in mehreren Ländern Europas und in Japan. Seit 1998 unterrichtet sie an der Musikschule Coesfeld-Billerbeck-Rosendahl.

Mit ihrem Cousin, dem kalifornischen Cellisten Dieter Wulfhorst, und seiner Frau, der kalifornischen Geigerin Susan Doering, konzertiert sie in den Sommermonaten regelmäßig im „Trio Smaragd“. Nebenbei wirkt sie als begeisterte Chorsängerin in einem Münsteraner Chor bei großen kirchenmusikalischen Aufführungen mit.

Kathrin Borda absolvierte ihr Kirchenmusik-Studium an der Universität der Künste Berlin und schloss dieses mit dem A-Diplom ab. Besonders prägend war für sie der Unterricht in der Klasse von Prof. van Doeselaar und Prof. Wiersinga (Orgelliteraturspiel). Sie besuchte Meisterkurse u.a. bei Ton Koopman, Ben van Oosten und Paolo Crivellaro.

Nach dem Studium ging sie zunächst nach Solingen, bevor sie im Jahr 2009 als Seelsorgebereichsmusikerin in den Pfarrverband Bonn-Süd kam. In der Stadt am Rhein war sie an der Organisation und Durchführung des Bonner Orgelfestes beteiligt und initiierte 2011 einen stadtweiten Gregorianik-Tag mit Prof. Stefan Klöckner als Dozenten, der insgesamt drei Mal durchgeführt wurde. Zusammen mit ihrem Kollegen Günter Schürmann spielte sie eine CD ein, auf der sie die vier sehr interessanten Orgeln des Pfarrverbandes vorstellen. Gleichzeitig entwickelte sie einen weiteren Schwerpunkt im Bereich der Kinderchorarbeit, so dass sie 2015 als Vertreterin der Stadt Bonn in die Arbeitsgemeinschaft Kinderchor des Erzbistums Köln berufen wurde.

Dieses Gebiet bildet auch das Hauptaugenmerk ihrer kirchenmusikalischen Tätigkeit an der Coesfelder Lamberti-Gemeinde, der sie seit August 2016 nachkommt. Neben dem Kinder- und Jugendchor „Lamberteenies“ und dem Chor der Lamberti-Grundschule leitet sie den Maria Frieden- sowie den Sandwichchor. Für den Verband der Kirchenmusiker im Bistum Münster hat sie im vergangenen Jahr eine Exkursion zu historischen Orgeln nach Groningen organisiert.

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