Pastoralreferenten aus der Lamberti-Gemeinde laden ein
„Vor allem Advent“ in der Schmiede

Coesfeld. Die Adventszeit ist die Zeit der Lichter, der Hoffnung, der Wünsche und der Träume von Frieden und Harmonie. Unter dem Motto „Vor allem Advent“ inszeniert das Team der Pastoralreferenten von St. Lamberti in den Fenstern der Schmiede, ihrem Büro, etwas ganz Besonderes.

Freitag, 29.11.2019, 17:54 Uhr aktualisiert: 01.12.2019, 10:40 Uhr
Pastoralreferenten aus der Lamberti-Gemeinde laden ein: „Vor allem Advent“ in der Schmiede
Mit Thementafeln und Kerzen: (v.l.) die Pastoralreferenten Walbert Nienhaus, Ruth Fehlker, Daniel Gewand und Christiane Mussinghoff. Es fehlen Pastoralreferent Matthias Bude sowie die Pastoralassistenten Freya Lehner und Christian Fechtenkötter. Foto: Elvira Meisel-Kemper

Sieben Ansichten zu verschiedenen Themen sind dort zu sehen, vor denen jeweils vier Kerzen leuchten. Zusätzlich dürfen Passanten mit einem bereit gestellten Stift auf die Scheiben der Schmiede ihre Gedanken notieren, was ihnen Advent und Weihnachten ganz persönlich bedeuten. „Hoffnung“ schreibt Christiane Mussinghoff deshalb als Beispiel bereits an die Scheibe. Sie ist eine der fünf Pastoralreferenten, die sich drei volle Stellen teilen. Seit 2012 ist sie in der Gemeinde, seit 2015 mit einer halben Stelle als Pastoralreferentin.

Vor zwei Jahren wurde das Büro der Pastoralreferenten in der sogenannten Schmiede eröffnet. Seitdem gibt es zur Adventszeit immer wieder Kunstaktionen, welche das Interesse geweckt haben. „Vor zwei Jahren haben wir Baustellen-Advent inszeniert. Im letzten Jahr haben wir eine Krippe mit Geschenken gefüllt. Jeden Tag haben wir ein Geschenk entfernt, bis die Krippe leer war“, listet Daniel Gewand, der seit drei Jahren mit einer halben Stelle in der Gemeinde ist, die Aktionen auf.

Bei der neuen Kunstaktion haben die Pastoralreferenten sieben Themen der Zeit aufgegriffen, die besonders berühren. Da ist die Realität des Krieges, die virtuelle Welt, Weihnachtsfeiern, Familie, Weihnachtsmärkte, Migration und Klimademonstrationen. „Das sind alles Realitäten, die passieren. Trotzdem feiern wir Advent. Als Christen verbindet uns die Hoffnung“, fasst Gewand das Gesamtkonzept zusammen.

Ruth Fehlker, seit fünf Jahren mit voller Stelle im Amt, Walbert Nienhaus, seit 2007 in der Gemeinde, und Matthias Bude, der seit dreieinhalb Jahren dabei ist, haben zusammen mit den Pastoralassistenten Freya Lehner und Christian Fechtenkötter die Idee dazu entwickelt. Anders als bisher, können die Personen, die vorbei kommen, interaktiv werden und ihre Gedanken dazu auf die Scheibe schreiben. „Wir versuchen das zu sammeln und eventuell für Fürbitten zu nutzen“, so Gewand.

„Dieses Büro für Pastoralreferenten ist einzigartig im gesamten Bistum“, betont Fehlker. „Wir bereichern uns gegenseitig. Es sind kurze Dienstwege unter uns. Hier bereiten wir auch unsere Arbeit vor. Es ist unsere Ideenschmiede“, ergänzt Nienhaus.

Nur so konnte diese Idee entstehen, die nachdenklich stimmt und zu Reflektionen über den Advent, seinen Sinn und unsere Wünsche einlädt.

Bis Weihnachten wird die Installation in den Fenstern leuchten und zu Kommentaren einladen.

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