Ausschuss bewilligt Zuwendungen für Chöre von St. Lamberti und lehnt Antrag von „Brawl Concerts“ ab
Stadt-Zuschüsse nur für selbst gemachte Kultur

Coesfeld. Es bleibt dabei: Zuschüsse von der Stadt Coesfeld im Bereich der Kultur gibt es nur für Gruppen und Vereine, die selbst musisch tätig werden, nicht für solche, die anderen dafür „nur“ eine Bühne bieten. Mit Hinweis auf diesen Grundsatz hat der Kulturausschuss des Stadtrates gestern Abend einen Antrag des Vereins „Brawl Concerts“ mehrheitlich abgelehnt. Einstimmig durch gingen hingegen Anträge der „Lamberteenies“ und des „Sandwichchors“ der katholischen Gemeinde St. Lamberti, die die Kriterien erfüllen.

Mittwoch, 11.12.2019, 15:54 Uhr

Der Verein „Brawl Concerts“ hatte erklärt, dass er seit zehn Jahren durch die Veranstaltung von Konzerten, Workshops und Netzwerktreffen für musikalische Kulturförderung insbesondere im Nachwuchsbereich sorge. Unter anderem ist er bei der Pfingstwoche aktiv. Er supportet Bands, gibt „Newcomern“ im Bereich Rock und Pop die Möglichkeit, sich mit erfahrenen Musikern auszutauschen. Während Heinz Volmer (Pro Coesfeld) in diesem Fall eine Ausnahme machen und eine Förderung in Aussicht stellen wollte, plädierte Rosemarie Niemeier (CDU) dafür, die Kriterien einzuhalten: „Es war schwer genug, überhaupt welche festzulegen“, sagte sie. Da solle man nicht bei erstbester Gelegenheit davon abweichen. Bei den Chören herrschte dagegen Einigkeit: Ab 2020 erhalten die „Lamberteenies“ (25 Sänger) einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 300 Euro. Der „Sandwichchor“ (35 Sänger) soll künftig jährlich mit 400 Euro unterstützt werden. Beide Chöre treten regelmäßig in und außerhalb der Pfarrgemeinde auf.

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