„Wohnen an der Marienburg“
Friedhof wird kleiner – Baugebiet größer

Coesfeld. Der in den 90er Jahren geplante Friedhof an der Marienburg ist durch den Wandel in der Bestattungskultur viel zu groß geworden. Schon einmal wurde er zugunsten des Neubaugebietes „Wohnen an der Marienburg“ verkleinert. Jetzt soll er noch einmal um 0,8 Hektar schrumpfen – und gleichzeitig das kleine Wohngebiet entsprechend wachsen. Rund zwölf Ein- und Zweifamilienhäuser könnten auf dem von der Kiebitzweide her erschlossenen Areal entstehen, hat die Verwaltung in einer ersten Skizze aufgezeigt. Im Planungsausschuss des Stadtrates gab es grünes Licht für die Idee. Einstimmig beschlossen die Mitglieder, für die Erweiterung einen Bebauungsplan aufzustellen.

Freitag, 13.12.2019, 10:48 Uhr
„Wohnen an der Marienburg“: Friedhof wird kleiner – Baugebiet größer
Zwölf Häuser könnten auf dem Areal Platz finden. Bild/Zeichnung: Stadt Coesfeld Foto: az

„Das sollten wir schnellstens auf den Weg bringen“, meinte Erich Prinz (Grüne). Widerspruch gab es von den Politikern nur in einem Punkt: Die Verwaltung hatte auch den Parkplatz des Friedhofs überplant. Das, so fand Gerrit Tranel (CDU), sei mit Blick auf die ältere Klientel, die diesen Ort aufsuche, nicht so glücklich. Und auch Thomas Stallmeyer (SPD) pflichtete ihm bei, dass es bei der bisherigen Stellplatzzahl bleiben müsse. Ansonsten sei das Ganze „eine gute Abrundung des bisherigen Wohngebietes“. Josef Schulze Spüntrup (Pro Coesfeld) regte an, dabei gleich auch Klimaschutzmaßnahmen mitzudenken.

Stadtbaurat Thomas Backes räumte ein, dass zunächst großzügig geplant worden sei: „Verkleinern kann man immer noch.“ Er betonte, dass es sich um eine erste Skizze handele, wie die Erweiterung des Baugebietes aussehen könnte. Vorgesehen ist, den Betriebshof zu verlegen. Da, wo er sich heute befindet, könnte dann von der Kiebitzweide die Straße abgehen, die die Grundstücke erschließt.

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