Apotheker Dr. Barrmeyer im Interview zum Homöopathie-Vortrag im Gesundheitsforum
„Viele positive Berichte seitens der Kunden“

Coesfeld. Am kommenden Mittwoch (15.1.) können interessierte Besucher in die Welt der Homöopathie eintauchen. Der kostenlose Vortrag „Homöopathie in der Behandlung der gängigsten Erkrankungen“ beginnt um 19 Uhr im WBK Forum an der Osterwicker Straße 29. Referent Dr. rer. nat. Stephan Barrmeyer wird bei diesem Angebot des „Gesundheitsforums Coesfeld“ auf verschiedene Aspekte der Homöopathie eingehen.

Sonntag, 12.01.2020, 10:48 Uhr
Apotheker Dr. Barrmeyer im Interview zum Homöopathie-Vortrag im Gesundheitsforum: „Viele positive Berichte seitens der Kunden“
Apotheker Stephan Barrmeyer weiß, wie sich homöopathische Mittel am besten einsetzen lassen. Foto: az

Über einige Dinge rund um diesen Vortrag sprach AZ-Redaktionsmitglied Alexander Bitting im Vorfeld mit Dr. Barrmeyer.

Dr. Barrmeyer, in welche Themenbereiche wird der Vortrag aufgeteilt sein und an wen richtet sich dieser besonders?

Dr. Stephan Barrmeyer: Es werden zunächst die Grundlagen der Homöopathie, die Entstehung, die Philosophie und die Ideen Samuel Hahnemanns besprochen. Ich werde auch auf die Herstellung homöopathischer Arzneimittel eingehen. Danach werden einzelne homöopathische Mittel besprochen und ihre Anwendung erklärt. Der Vortrag richtet sich vor allem an interessierte Laien.

Welche Chancen bieten homöopathische bzw. natürliche Stoffe in der Behandlung gängiger Erkrankungen?

Dr. Stephan Barrmeyer: Naturheilkundliche Arzneimittel haben oft eine komplexe und umfassende Wirkweise. Sie sind in der Regel gut verträglich und sind nebenwirkungs- und wechselwirkungsarm. Außerdem sind sie in der Regel relativ kostengünstig zu bekommen.

Aus Ihrem Apothekenalltag: Wie hat sich das Interesse an homöopathischen Mitteln im Laufe der Jahre entwickelt?

Dr. Stephan Barrmeyer: Bei den meisten Krankheiten, die ich während meiner Kindheit und Jugend hatte, ließen mich meine Eltern mit großem Erfolg von einem Heilpraktiker behandeln. Außer, wenn wirklich Antibiotika etc. notwendig waren. Ich hatte daher aus dieser Zeit viele positive Erfahrungen mit naturheilkundlichen Mitteln. Während meines Pharmaziestudiums und der anschließenden Promotion in Pharmazeutischer Chemie war ich eher naturwissenschaftlich und schulmedizinisch orientiert. Hier in der Apotheke gab es seitens der Kunden und Patienten viele positive Berichte über naturheilkundliche Mittel, was mich dann motivierte, die Weiterbildung „Naturheilverfahren und Homöopathie“ bei der Apothekerkammer zu absolvieren. Danach war der Bann gebrochen und ich begann, dies auch in meiner täglichen Arbeit umzusetzen und zunehmend naturheilkundliche Arzneimittel zu empfehlen. Später absolvierte ich noch eine Ausbildung zum Heilpraktiker und werde demnächst auch als Heilpraktiker praktizieren.

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