CDU-Sozialausschüsse informieren sich über das Angebot der Pflege- und Wohnberatung
Nachfrage steigt ständig

Coesfeld. „Der demografische Wandel macht sich schon heute bemerkbar: Die Menschen unserer Gesellschaft werden immer älter. Viele, insbesondere auch Senioren, leben allein in Single-Haushalten. Diese Situation trifft auch auf die Stadt Coesfeld zu“, unisono stellen dies die CDU-Sozialausschüsse (CDA) Coesfeld mit Ulrike Fascher und Valentin Merschhemke an der Spitze fest.

Montag, 27.01.2020, 11:08 Uhr aktualisiert: 27.01.2020, 11:24 Uhr
CDU-Sozialausschüsse informieren sich über das Angebot der Pflege- und Wohnberatung: Nachfrage steigt ständig
Die CDU-Sozialausschüsse Coesfeld informierten sich mit weiteren CDU-Verantwortlichen bei Fachleuten über das Angebot der Pflege- und Wohnberatung. Ansprechpartnerinnen sind (ab vordere Reihe links) die Architektin Manai-Josowitz, die Gesundheits- und Krankenpflegerin Hannah Terhaar sowie die Sozialpädagogin und Krankenschwester Petra Heilers. Foto: az

„Die Themen ,Wohnen im Alter’ und auch ,Pflegebedürftigkeit’ gewinnen zunehmend größere Bedeutung“, wird CDA-Vorsitzende Ulrike Fascher im Pressebericht zitiert. Nach ihrer Auffassung sollten sich Rat und Verwaltung genau mit diesem Thema beschäftigen. Deshalb besuchten die Mitglieder der CDU-Sozialausschüsse jetzt die Ansprechpartnerinnen der Pflege- und Wohnberatung für Jung und Alt des Kreises. Zusammen mit der stellvertretenden Landrätin Anneliese Haselkamp und der sozialpolitischen Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion Anni Willms informierten sich die Coesfelder CDA-Mitglieder über das Angebot der Wohn- und Pflegeberatung.

Das sinkende Rentenniveau, die zunehmende Zahl hochaltriger Menschen und ein höherer Freibeitrag für die Angehörigen von Pflegebedürftigen (der ab 1. Januar 2020 in Kraft trat) sorgen für einen stetigen Anstieg der Fallzahlen und damit an Beratungsbedarf, berichtet Dezernent Detlef Schütt. Auch deshalb freut sich die Pflegeberatung des Kreises, Betroffenen den ganzen Service jetzt quasi aus einer Hand anbieten zu können.

„Wir beraten kostenfrei, wettbewerbsneutral, telefonisch und persönlich“, fasst Petra Heilers, Sozialpädagogin und Krankenschwester, zusammen. Die Nachfrage nach Beratung in Fragen der Pflege steige ständig: „Viele wünschen Informationen zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und rechtliche Betreuung“, weiß die Beraterin. Daneben seien Wohnraumanpassung und die Krankheit Demenz beherrschende Themen ihrer Tätigkeit. „Viele Pflegebedürftige haben Ängste, die Verunsicherung, was Leistungen der Pflegeversicherung angeht, ist groß“, sagt Petra Heilers, die auch Hausbesuche anbietet, um sich vor Ort ein Bild von der Lage und den Verbesserungsmöglichkeiten zu machen. Ferner gab es Infos von der Gesundheits- und Krankenpflegerin Hannah Terhaar und von Architektin Annette Manai-Joswowitz, die über Wohnberatung referierte.

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