Politik begrüßt Lösung für Stoffzentrale
„Batman“ Gerrit Tranel muss sich verteidigen

Coesfeld (ds). Der Kompromiss, den die Stadt mit der Stoffzentrale erzielt hat (wir berichteten), ist auch in der Politik auf ein positives Echo gestoßen. Erich Prinz (Grüne) wunderte sich im Planungsausschuss in Anspielung auf eine Glosse in der AZ aber darüber, dass dafür die Vermittlung „von unserem neuen Batman“ Gerrit Tranel und seinem „Robin“ Thomas Michels von der CDU erforderlich gewesen sei: Bei diesem Retter-Duo müssen wir uns ja um die Zukunft keine Gedanken mehr machen“, witzelte er. Tranel verteidigte seine Vermittlungsbemühungen: „Wenn zwei Meinungen gegeneinander stehen, ist es manchmal gut, wenn da ein dritter da ist.“ Das Ergebnis sei am Ende aber „ganz einfach“ zu erreichen gewesen, räumte der CDU-Bürgermeisterkandidat ein.

Donnerstag, 13.02.2020, 19:44 Uhr

Der Ausschuss lehnte mit elf zu eins Stimmen den Antrag der Fraktion Aktiv für Coesfeld/Familienpartei klar ab, die so genannte „Coesfelder Liste“ mit den Sortimenten, die nur in der Innenstadt angeboten werden dürfen, für drei Jahre außer Kraft zu setzen. Fraktionssprecher Dieter Goerke hatte diesen zuvor unter anderem mit „zu hohen Mieten“ in der City begründet. „Wir haben schon lange keine steigenden Mieten in der Innenstadt mehr“, widersprach ihm 1. Beigeordneter Thomas Backes. Alle waren sich einig, dass die Liste später angepasst werden soll, aussetzen wollte man sie aber nicht. „Das wäre ein Kardinalfehler“, so auch Thomas Stallmeyer (SPD).

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