Mini-Kreisverkehr am Café Central wird geöffnet
Volle Fahrt voraus ab Montag auf der Münsterstraße

Coesfeld (jd). Übers Wochenende wird noch fleißig gearbeitet: restliche Pflasterarbeiten, Einpassung von Schieberkappen für Anschlüsse im Boden und die letzten Ecken einfegen. „Am Montag nehmen wir die Absperrschranken und die Umleitungsbeschilderung weg, dann kann der Verkehr wieder frei rollen“, freute sich Fachbereichsleiter Uwe Dickmanns gestern bei einem gemeinsamen Vorab-Termin mit den Inhabern vom Bekleidungsgeschäft Buddenkotte und der City-Tankstelle.

Samstag, 15.02.2020, 06:17 Uhr aktualisiert: 15.02.2020, 07:08 Uhr
Mini-Kreisverkehr am Café Central wird geöffnet: Volle Fahrt voraus ab Montag auf der Münsterstraße
Foto: Jessica Demmer

Die durch die rund dreijährige Baustelle an der Kreuzung Münsterstraße/Bernhard-von-Galen-Straße entstandene Belastung sprach Stadtbaurat Thomas Backes offen an: „Es waren natürlich auch andere Anlieger betroffen, aber Sie beide wurden durch die Maßnahme wirklich bis an die Grenzen belastet.“ Es sei eine heftige Zumutung gewesen, die sich aber nicht hätte vermeiden lassen. „Mir ist es heute auch ein persönliches Anliegen mich zu bedanken, denn ich bin hier oft mit schlechtem Gewissen vorbei gefahren.“

Erleichterung bei Günter Buddenkotte. „Wenn das Gebäude nicht unser Eigentum wäre, hätten wir schließen müssen“, sagte er offen. Und auch für Kerem Somun von der City-Tankstelle war es nicht einfach. „Auch wir hatten durch den ausbleibenden Verkehr deutliche finanzielle Einbußen.“

Im Randbereich der Baustelle werde in den kommenden Tagen noch weiter gearbeitet, erklärte Bauleiter Alfred Richters. So zum Beispiel an der Ecke zum Katthagen, der in ein paar Wochen wieder zur Einbahnstraße umfunktioniert werde. Auch zur Beduinenstraße werden noch Anschlussarbeiten durchgeführt, vor dem Sozialpädiatrischen Zentrum ensteht eine Auflade-Station für E-Bikes mit Schließfächern, die Straßenlampen kommen ebenfalls noch. Fünf Bäume wurden rund um den Kreisel bereits neu gepflanzt, die großzügigen Gehwege sind in einem hellen Betonsteinpflaster gehalten, die Fahrbahn in einem dunklen.

„Jetzt hoffen wir erstmal, dass Ihre Geschäfte wieder gut anlaufen“, blickte Thomas Backes in die Zukunft. Die genießt Günter Buddenkotte aber zunächst mit Vorsicht: „Und in zwei Jahren wird dann das Parkhaus am Krankenhaus neu gebaut.“ Dem entgegnete Backes: „Nein, Sie sollen jetzt erstmal Luft holen. Wir halten uns zurück.“

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