Hauptausschuss berät am morgigen Dienstag
Verwaltung will Samstagsmarkt nicht verlegen

Coesfeld. Der Samstagsmarkt soll in der Fußgängerzone bleiben. Das findet die Stadtverwaltung und hält eine Befragung von Marktbeschickern und Einzelhändlern, ob sie sich eine Verlegung auf den Marktplatz wünschen, für überflüssig. Das geht aus den Unterlagen für die Sitzung des Hauptausschusses hervor, der am Dienstag (18. 2.) um 18 Uhr im Rathaus tagt und über diesen Punkt berät.

Montag, 17.02.2020, 16:42 Uhr

Pro Coesfeld hat bekanntlich beantragt, per Befragung prüfen zu lassen, ob die Händler nicht auch am Samstag ihre Stände lieber auf dem Marktplatz aufbauen möchten. Möchten sie nicht – sagt die Verwaltung. Aktuelle Gespräche mit Beschickern und Händlern in der Innenstadt hätten bestätigt, dass mit dem Samstagsmarkt in der Fußgängerzone das Ziel, die Innenstadt zu beleben, erreicht werde und die Beteiligten daher den Standort beibehalten wollen. Die Stadt erinnert an eine erfolglose Testphase auf dem Marktplatz vor inzwischen allerdings 17 Jahren. Damals hatten die Marktbeschicker über weniger Kunden und mangelhaftes „Marktfeeling“ angesichts der samstags deutlich weniger Stände auf dem großen Marktplatz geklagt.

Wegen der Baustellen an der Letter Straße hatte der Markt zuletzt in Richtung Kupferpassage aufrücken müssen. Das, so versichert die Stadt, sei aber nur eine Übergangslösung. Sind die Bauarbeiten beendet, wandern die Stände wieder zur Jakobi-Kirche – bis auf Wermelt (Blumen) und Althues (Käse), die wegen ihrer Größe am Rondell vor der Kupferpassage bleiben.

Neben dem Samstagsmarkt werden auch die verkaufsoffenen Sonntage ein Thema in der Sitzung des Hauptausschusses sein. Frühlingsfest (29. 3.) und Ursula-Sonntag (23. 10.) sind vorgesehen – in dem mit der Gewerkschaft Verdi abgestimmten Bereich, also ohne die Dülmener Straße.

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