Positiv getestete Bewohner aus drei Heimen werden ab sofort am St.-Katharinenstift betreut
Kurzzeitpflege wird zum Isolierbereich

Coesfeld. Die Räume der Kurzzeitpflege, die neben dem St.-Katharinen-Stift liegen, werden nun als Isoliereinheit für Corona-positiv getestete Bewohner genutzt. Wie es im Pressebericht heißt, ist dieser neue Bereich für alle drei Seniorenheime gedacht, die zusammen zur Christophorus Altenhilfe GmbH gehören – also das St.-Katharinen-Stift und das St.-Laurentius-Stift in Coesfeld sowie das St.-Elisabeth-Stift in Nottuln.

Dienstag, 07.04.2020, 17:54 Uhr aktualisiert: 07.04.2020, 18:22 Uhr
Positiv getestete Bewohner aus drei Heimen werden ab sofort am St.-Katharinenstift betreut: Kurzzeitpflege wird zum Isolierbereich
Spezielle Mitarbeiter versorgen die Bewohner in dem neuen Isolierbereich in kompletter Schutzausrüstung. Aktuell werden dort zwei Bewohnerinnen betreut, die positiv auf die Corona-Infektion getestet wurden. Foto: az

Diese jetzt gestartete Isoliereinheit setzt direkt einen Erlass des NRW-Ministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, um, der seit letzten Freitag isolierte Bereiche unter anderem für vollstationäre sowie Kurzzeitpflege-Einrichtungen fordert. „Durch diese Umstrukturierung müssen wir das Angebot der Kurzzeitpflege am St.-Katharinen-Stift zunächst für April und Mai aussetzen“, erklärt die Leiterin des Seniorenheims, Anke Albrecht.

In dem neuen Isolierbereich werden aktuell zwei Bewohnerinnen aus dem St.-Katharinen-Stift versorgt, die positiv auf die Corona-Infektion getestet wurden. Jochen Fallenberg, Geschäftsführer der Christophorus Altenhilfe: „Die erkrankten Bewohnerinnen werden hier professionell unter besonderen Schutzmaßnahmen von einem speziellen Mitarbeiter-Team versorgt. Dieses kümmert sich ausschließlich um die infizierten Bewohner. Sie selbst sind durch Schutzbekleidung ausreichend geschützt.“ Die anderen Bewohner verbleiben in den drei Einrichtungen und werden von einem anderen Mitarbeiter-Team versorgt. „So möchten wir für den höchstmöglichen Schutz der nicht erkrankten Bewohner sorgen“, so Fallenberg im Pressetext. Das Gesundheitsamt des Kreises sowie die WTG-Behörde (früher Heimaufsicht, nun Behörde des Wohn- und Teilhabegesetz Nordrhein-Westfalen, kurz WTG), begrüßen dieses Vorgehen der drei Seniorenheime.

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