Jugendhaus Stellwerk nimmt am Mittwoch (3. 6.) Betrieb wieder auf
„Alles ist gleich geblieben, nur komplett anders“

COESFELD. „Alles ist gleich geblieben, nur komplett anders“, beschreibt Michael Walter, Leiter des Jugendhauses Stellwerk, die Situation nach dem Ende der unfreiwilligen Unterbrechung der regulären Öffnungszeiten der Jugendfreizeiteinrichtung.

Montag, 01.06.2020, 19:16 Uhr
Jugendhaus Stellwerk nimmt am Mittwoch (3. 6.) Betrieb wieder auf: „Alles ist gleich geblieben, nur komplett anders“
Ab Mittwoch (3. 6.) geht der Betrieb weiter im Jugendhaus Stellwerk. Foto: Stadt Coesfeld

„Während der coronabedingten Schließungszeit hatten wir alternative Wege gefunden, mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu bleiben und auch diverse Angebote durchzuführen. Jetzt können und wollen wir wieder Schritte in Richtung Normalbetrieb gehen.“ Konkret heißt das: Das Stellwerk öffnet nach den Pfingsttagen am Mittwoch (3. 6.) erstmals seine Türen mit regelmäßigen Öffnungszeiten.

Montags bis freitags ist das Stellwerk von 14 Uhr bis 16 Uhr für Kinder von 6 bis 12 Jahren geöffnet. Von 16.30 Uhr bis 18.30 ist das Haus für Jugendliche ab 13 Jahren offen. Die „Pause“ von 16 Uhr bis 16.30 Uhr wird für eine Zwischenreinigung bzw. Desinfektionsarbeiten genutzt. Diese Staffelung der Öffnungszeiten ist Teil eines detaillierten Hygieneschutzkonzeptes, zu dem weitere Maßnahmen und Regelungen gehören. So ist die Zahl der Besucher, die gleichzeitig das Haus und das Lokschuppengelände aufsuchen dürfen, entsprechend der nutzbaren Fläche des Hauses auf acht Personen begrenzt. Um hier die Einhaltung des Limits sicherzustellen, haben Kinder und Jugendliche zum einen die Möglichkeit, sich für konkrete Tage im Jugendhaus Stellwerk anzumelden (Telefon 02541/ 9260500. Spontane Besucher werden nach einem Ampelsystem je nach tatsächlicher Auslastung des Hauses eingelassen, heißt es.

Im Jugendhaus ist es erforderlich, einen Mundschutz zu tragen. Kinder und Jugendliche, die keine eigene Maske mitbringen, können sich beim Team vor Ort eine ausleihen. Die inzwischen bekannten Grundsätze der Abstandswahrung sowie der Handhygiene gelten auch im Jugendhaus. Genutzte Räumlichkeiten werden kontinuierlich belüftet, sodass die potenzielle Bildung eines infektiösen Aerosols durch die Besucherinnen und Besucher verhindert wird. Auch die angebotenen Freizeitmöglichkeiten orientieren sich an dem Anspruch und der Notwendigkeit, mögliche Ansteckungen untereinander zu verhindern.

Freuen dürfen sich die Kinder und Jugendlichen auch auf ein neues Outfit des Jugendhauses: „Wir haben die Zwischenzeit genutzt, die meisten Räume zu renovieren und auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen“, so der Leiter des Jugendhauses.

Fragen zum Angebot und der angepassten Arbeitsweise beantwortet Michael Walter, Tel. 02541/9260 500.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7432024?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F7095333%2F947601%2F
Nachrichten-Ticker