Jugendamt der Stadt Coesfeld stellt verändertes Ferienkonzept vor
Betreuungsangebote trotz Corona

COESFELD. Gabi Kaudewitz atmet auf: „Wir haben es geschafft, das Programm steht.“ Das Jugendamt der Stadt hat die vergangenen Wochen genutzt, das bereits bekannte Ferienprogramm grundlegend an die Erfordernisse des Infektionsschutzes anzupassen. Mitarbeiterin Andrea Wiesner: „Uns war recht bald klar, dass wir die bestehenden Angebote mit teils mehr als einhundert Kindern an einem einzigen Ort so nicht würden durchführen können.“ Zugleich, ergänzt Gabi Kaudewitz in der Pressemitteilung der Stadt, sei die Nachfrage seitens der Familien auch dadurch gestiegen, dass Eltern mitunter aus beruflichen Gründen bereits vor den Sommerferien ihren Jahresurlaub hätten verbrauchen müssen.

Montag, 08.06.2020, 11:30 Uhr
Jugendamt der Stadt Coesfeld stellt verändertes Ferienkonzept vor: Betreuungsangebote trotz Corona
Gabi Kaudewitz (l.) und Andrea Wiesner (r.) vom Jugendamt der Stadt Coesfeld freuen sich auf das überarbeitete Ferienprogramm für Kinder. Die Anmeldungen dazu starten morgen um 7 Uhr. Foto: Stadt Coesfeld

Dadurch seien zum Teil nochmals neue Bedarfe für Angebote der Ferienbetreuung entstanden. Das Ergebnis dieser Überlegungen ist ein fast vollständig neu konzipiertes Ferienprogramm: Statt der Kinderstadt Klein Kuhfeld, dem Kinderkulturprojekt und dem I-Männchen-Projekt wird nun ein vereinheitlichtes, aber dezentrales Ferienangebot für Coesfelder Kinder durchgeführt. Dessen zentrales Merkmal besteht darin, dass an diversen Standorten jeweils vier Gruppen zu je sechs Kindern mit einem jeweils wochenweisen Freizeitangebot stattfinden. Das bedeutet zwangsläufig einen logistischen und personellen Kraftakt. Gabi Kaudewitz: „Wir sind sehr dankbar und froh, dass uns die Pfarrgemeinde St. Lamberti auch die Pfarrheime Maria Frieden und St. Lamberti zur Verfügung stellt.“

Weitere Standorte sind die Kardinal-von-Galen-Grundschule, die Theodor-Heuss-Realschule, das Heriburg-Gymnasium, die Ludgeri-Grundschule und das Jugendhaus Stellwerk. Für alle Angebote gibt es einen Hygieneplan. Ein Baustein ist die bewusst klein gehaltene Größe aller Gruppen und deren räumliche Verteilung.

Der Hygieneplan kann zusammen mit den übrigen Elterninfos im Rahmen der Online-Anmeldung im Anmeldeportal eingesehen werden. „Uns war wichtig, vor allem den Eltern und Kindern Planungssicherheit zu geben, die sich bereits vor der Corona-Krise verbindlich zu unseren Projekten angemeldet hatten“, so Andrea Wiesner. Aus diesem Grund haben diese Familien bereits Vorrang im nun anlaufenden Anmeldeverfahren bekommen, das am morgigen Dienstag (9. 6.) ab 7 Uhr auf der Anmeldeplattform www.unser-ferienprogramm.de/coesfeld startet.

Für alle Ferienangebote gilt: die Kinder müssen immer eine eigene Mund-Nase-Maske mit sich führen. Alle weiteren Infos zum Bauspielplatz finden sich ebenfalls auf der Anmeldeplattform. Fragen zu diesem Angebot beantwortet Niklas Dapper, Jugendhaus Stellwerk, Tel. 9260500.

Insgesamt können mit der veränderten Planung sogar deutlich mehr Teilnehmerplätze realisiert werden, als mit dem ursprünglichen Konzept. Gleichwohl rechnen die Verantwortlichen mit einer großen Nachfrage: Wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, werden Wartelisten geführt.

Alle sonstigen Fragen zum veränderten Ferienangebot und der angepassten Arbeitsweise beantwortet Gabi Kaudewitz unter Tel. 939-2330. | www.unser-ferienprogramm.de/coesfeld

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