Martin-Luther-Schule kann in der ersten Ferienwoche an die Franz-Darpe-Straße ziehen
Neues Domizil wird pünktlich fertig

Coesfeld. Auch wenn es zwischendurch anders lautende Gerüchte gab, dem Umzug der Martin-Luther-Grundschule vom Köbbinghof an die Franz-Darpe-Straße steht nichts im Wege. Das stellte die Leiterin des zuständigen Fachbereichs, Dorothee Heitz, in der Sitzung des Schulausschusses klar. Wie berichtet, sind die Lehrer und Lehrerinnen schon seit Wochen dabei, den Umzug vorzubereiten und Kisten zu packen, um in der ersten Ferienwoche das neue Domizil in der umgebauten und erweiterten Jakobischule in Beschlag zu nehmen.

Montag, 15.06.2020, 05:42 Uhr
Martin-Luther-Schule kann in der ersten Ferienwoche an die Franz-Darpe-Straße ziehen: Neues Domizil wird pünktlich fertig
Dieses Archivbild zeigt Uwe Dickmanns, Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt, zu Beginn der Umbauarbeiten im Altbau. Zu den vielen Gestaltungselementen aus den 20er Jahren im Schulgebäude, die als erhaltenswert eingestuft wurden, gehört auch der Kunststeinboden in den Fluren. Foto: az

Wie Heitz berichtete, sollen bis nächste Woche in allen Geschossen des Altbaus die Fußboden- und Malerarbeiten abgeschlossen sein. Dann geht es vor allem um die Möblierung. „Die Möbel für die Klassenräume sind bestellt“, so Heitz. Regale würden pünktlich geliefert. Einbaumöbel und Raumteiler im Neubau werden aktuell montiert, ebenso diverse Innentüren.

Ausgerechnet im Lehrerzimmer, das im – tageslicht-hellen – Untergeschoss entsteht, müssen die Handwerker noch kräftig in die Hände spucken. Hier fehlt noch der Estrich, auch die Fußbodenheizung muss noch installiert werden. Alte Wandfliesen werden in die neue Ausstattung integriert.

Etwas mehr als zwei Jahre haben die Umbauarbeiten insgesamt gedauert, um aus der alten Jakobischule aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein modernes Schulgebäude mit schickem Anbau zu machen, das den Anforderungen an aktuelle pädagogische Konzepte ebenso wie an Barrierefreiheit entspricht. Intensive Abstimmungen mit der Denkmalbehörde sowie der Einbau eines Aufzugs waren Gründe, warum die Maßnahme ein Jahr länger gedauert hat als erwartet.

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