Ausbau des Hofwegs muss auf 2021 verschoben werden
Vogelkot pflastert Wiemannweg

Coesfeld. Ach, der Wiemannweg. Zu viel Stein und zu wenig Natur, fanden viele, als die Berkelpromenade zwischen Schützenring und Münsterstraße im vergangenen Jahr eröffnet wurde. Jetzt ist dort eindeutig zu viel Natur: Vogelkot pflastert den Weg – vor allem Brücke und Geländer unweit der Münsterstraße und hin zum Grundstück des Kindergartens. St. Lamberti. Hier, wo die Stadt eigentlich eine neue attraktive innerstädtische Wegerverbindung schaffen wollte, sieht es eher abschreckend aus. Hinterhofatmosphäre am wild verwachsenen Ufer, wobei ein Teil der Fläche jenseits der Uferböschung in private Zuständigkeit fällt. „Den Hofweg von der Stichbrücke aus am Kindergartengrundstück vorbei auf die Münsterstraße werden wir nicht – wie ursprünglich geplant – in diesem Jahr noch gestalten können“, gibt Andrea Zirkel als Pressesprecherin der Stadt auf Anfrage Auskunft. „Es fehlt in der Verwaltung ganz einfach an Personal“, nennt sie den Grund. „Aber das dafür erforderliche Geld ist da und die Gestaltung wird im nächsten Jahr erfolgen“, versichert sie.

Donnerstag, 18.06.2020, 16:28 Uhr
Ausbau des Hofwegs muss auf 2021 verschoben werden: Vogelkot pflastert Wiemannweg
Kein schöner Anblick: Die Brücke am Wiemannweg ist stark verschmutzt, die Steine sind an einigen Stellen schon verfärbt. Fotos: ude Foto: az

Bekannt ist im Rathaus auch das Problem der massiven Verschmutzung. Es gebe im Moment viele Stellen im Stadtgebiet, die durch Vogelkot verunreinigt seien, weiß Zirkel. Erst in der vorletzten Woche sei im Schlosspark eine intensive Reinigung erfolgt. Zirkel: „Nun wollen wir mal sehen, wie lange es sauber bleibt, denn der Einsatz des Bauhofs kostet Zeit und Geld.“ Dazu müsse der Erfolg im Verhältnis stehen.

Die Reinigung des Wiemannwegs habe die Stadt grundsätzlich an eine externe Firma vergeben – auch weil der Einsatz der üblichen Kehrmaschinen hier nicht möglich sei. Vieles müsse in Handarbeit erledigt werden. „Wegen der starken Verschmutzungen hatten wir bereits Kontakt und die Firma wird sich die Situation vor Ort noch mal anschauen“, so Zirkel. Die Verantwortlichen gehen auch davon aus, dass die vergangenen Wochen wegen der Brutzeit besonders kritisch zu sehen sind und sich die Lage nicht nur am Wiemannweg nun zunehmend entspannt.

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