Budget-Beschluss zum Schulzentrum
Rat stimmt Mehrkosten von zwei Millionen Euro zu

Coesfeld (ds). Wie berichtet, werden Modernisierung und Erweiterung des Schulzentrums an der Holtwicker Straße zwei Millionen Euro teurer als bisher veranschlagt. Der Erweiterung des Kostenrahmens auf 52,36 Millionen Euro hat jetzt auch der Stadtrat zugestimmt. Trotz „Bauchschmerzen“, wie Erich Prinz von Bündnis 90/Die Grünen betonte – „aber es gibt keine Alternative dazu“.

Dienstag, 30.06.2020, 16:22 Uhr

Das sahen auch die anderen Fraktionen so. Einstimmig wurde beschlossen, auf der Grundlage dieses Gesamt-Budgets Mittel aus dem Städtebauförderprogramm des Landes zu beantragen. Die Verwaltung kann nach Abgabe des Antrags dann die konkrete Planung für die Baumaßnahme in Auftrag geben. Zunächst heißt es, danach dann abzuwarten, wie die Bezirksregierung entscheidet. Das kann noch gut ein Jahr dauern. Auf der Basis der Entwurfplanung und der dann feststehenden Höhe der Fördergelder entscheidet der neue Stadtrat Mitte 2021 darüber, wie das Projekt weitergeführt werden soll.

Bürgermeister Heinz Öhmann sprach von einem „wichtigen Beschluss“, den der Rat jetzt mit der Budgetbegrenzung gefasst habe. „Ab jetzt darf es keine neuen Wünsche und Planungen geben“, hob er hervor. Nur so lasse sich verhindern, dass die Kostengrenze, das Investitionsvolumen noch einmal ausgeweitet werden muss. Das betonte er vor allem vor dem Hintergrund weiterer notwendiger Maßnahmen am Heriburg-Gymnasium (22,5 Millionen Euro) und an der Maria-Frieden-Schule (acht Millionen Euro), die die Stadt in den nächsten Jahren auch noch stemmen muss. Für diese beiden Bauprojekte beschloss der Stadtrat, Wettbewerbe zur Vergabe der Architektenleistungen auszuschreiben.

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