Interimskita „Kleine Arche“ offiziell eingeweiht
„Viele Religionen unter einem Dach“

Coesfeld. Der Name ist Programm und passt genau ins Bild. „Wie in der Bibel ist die Arche eine Übergangslösung, wo alle einen Platz haben“, erklärte Pfarrer Johannes Hammans am Dienstagmorgen bei der offiziellen Einweihung der „Kleinen Arche“ am Köbbinghof. „Und hier haben wir jetzt ganz viele Religionen, die unter einem Dach zusammenkommen“, sprach Hammans den ökumenischen Gedanken der Interimskita mit ihren 20 Plätzen für alle Altersklassen an.

Mittwoch, 09.09.2020, 11:05 Uhr aktualisiert: 09.09.2020, 11:20 Uhr
Interimskita „Kleine Arche“ offiziell eingeweiht: „Viele Religionen unter einem Dach“
Pfarrer Johannes Hammans segnete die Menschen und Räumlichkeiten der „Kleinen Arche“ am Köbbinghof. Foto: Florian Schütte

Diese Übergangslösung war nötig geworden, weil die Erweiterung der „Großen Arche“ an der De-Bilt-Allee voraussichtlich erst in zwei Jahren bezugsfertig ist. Da lag es nahe, den ungenutzten Pavillon am Köbbinghof nach dem Auszug der Martin-Luther-Schule umzubauen und damit neues Leben einzuhauchen.
Erzieherin Martina Volmer freute es, „dass wir hier heute draußen singen können“ und stimmte mit den Kindern sowie ihren Eltern und Großeltern das Lied „Herzlich willkommen, schön dass du da bist“ an. In den anschließenden Fürbitten richteten sich die guten Wünsche an alle, „die an der Erziehung beteiligt sind“, meinte Volmer, Hauptansprechpartnerin der Dependance „Kleine Arche“, bevor die Teilnehmer der kleinen Einweihungsfeier bei einer Prozession – natürlich mit Schutzmasken – die Räumlichkeiten erkundeten.
Hammans wünschte den Erzieherinnen „viel Erfolg, eine gute Hand und ein weites Herz“ und den Eltern, „dass Sie das Gefühl haben, dass Ihre Kinder hier gut aufgehoben sind“.
Die ökumenische Übergangslösung werde laut Tanja Nitsche von den Eltern „sehr gut angenommen“. „Einige haben schon gesagt, dass sie ihr kleinstes Kind dann auch gleich anmelden wollen“, berichtete die Einrichtungsleiterin, die die zwei Jahre bis zur Fertigstellung der Erweiterung an der „Großen Arche“ noch für „etwas optimistisch hält“.
Nun soll aber zunächst die „Kleine Arche“ mit Leben gefüllt werden, und während die Eltern die Gelegenheit nutzten, sich bei einem Kaffee kennenzulernen, stürmten die Kleinen schon auf die Bobby Cars und Bagger im Sandkasten. „Jetzt kommen wir zu dem, was hier tun: spielen“, meinte Martina Volmer mit einem Lächeln.

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