Schulausschuss lehnt im Januar 2018 gestellten Antrag ab
Umbenennung der Kreuzschule ist vom Tisch

Coesfeld. Es war bereits im Januar 2018, als Aktiv für Coesfeld den Antrag an Rat und Verwaltung stellte, die Kreuzschule in „Anne-Frank-Schule“ umzubenennen. Dem vorausgegangen war die Zusammenlegung der Anne-Frank-Schule – die im Schulzentrum untergebracht war – und der Kreuzschule zu einer Hauptschule in den Gebäuden dieser am Wietkamp. Die beantragte Umbenennung war nun erneut Thema in der vergangenen Sitzung des Schulausschusses. Die Mitglieder votierten allerdings einstimmig für die Ablehnung des Antrags.

Freitag, 04.12.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 04.12.2020, 11:02 Uhr
Schulausschuss lehnt im Januar 2018 gestellten Antrag ab: Umbenennung der Kreuzschule ist vom Tisch
Die Fraktion Aktiv für Coesfeld beantragte bereits im Januar 2018, die Kreuzschule in „Anne-Frank-Schule“ umzubenennen. Nachdem sich Eltern und Lehrer mehrheitlich für die Beibehaltung des jetzigen Namens aussprachen, lehnte der Schulausschuss den Antrag in seiner vergangenen Sitzung ab. Foto: Leon Seyock

Vorsitzender Tobias Musholt (CDU) stellte zunächst heraus, dass es in den vergangenen Wochen eine Befragung unter der Lehrer- und Elternschaft gegeben habe. Rund 70 Prozent hätten sich jeweils für die Beibehaltung des Namens „Kreuzschule“ ausgesprochen. Eine Befragung der Schüler durch die Schülervertretung stehe noch aus. „Das Ergebnis zeigt, dass eine Umbenennung nicht gewünscht ist, und das Interesse der Schule geht vor“, begründete Musholt seinen anschließend gestellten Antrag auf Ablehnung des Antrages der Fraktion Aktiv für Coesfeld. Dem stimmten die Ausschussmitglieder bei fünf Enthaltungen, unter anderem auch von der Vertreterin von Aktiv für Coesfeld, einmütig zu.

Nachdem der Antrag auf Umbenennung bereits Anfang 2018 eingereicht wurde, stellte sich heraus, dass dieser im Vorfeld nicht mit der Schulleitung der Kreuzschule erörtert worden sei. Letztlich seien sich die Fraktionen – einschließlich Aktiv für Coesfeld – einig darüber gewesen, dass die Meinung der Schulgemeinschaft bei der Namensgebung für ihre eigene Schule maßgebend ist. Bedingt durch die für die Schulgemeinde belastende und sich zeitlich ausgedehnte Sanierung und Modernisierung des Schulgebäudes sowie durch die intensive Befassung mit der Digitalisierung hat die Schulleitung 2018 und 2019 darum gebeten, das Thema zurückstellen zu dürfen, heißt es in den Sitzungsunterlagen. In der zweiten Hälfte des laufenden Jahres wurde das Thema nun angegangen und Umfragen durchgeführt. „Damit ist das Thema erst einmal vom Tisch. Falls die Schule den Wunsch einer Namensänderung äußert, werden wir uns selbstverständlich damit beschäftigen“, schloss Tobias Musholt ab.

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