Coesfeld
23 infizierte Bewohner in Coesfelder Seniorenheimen

Coesfeld (fs). Allein 23 infizierte Bewohner von Seniorenheimen zählt das Kreisgesundheitsamt in seiner Coronastatistik nur für Coesfeld. Das teilt Hartmut Levermann von der Pressestelle des Kreises Coesfeld auf AZ-Nachfrage am Freitag mit. Einen Schwerpunkt bildet dabei offenbar das St.-Katharinen-Stift. Dort sind bei Routinetestungen mehrere positive Befunde festgestellt worden, wie Jochen Fallenberg, Geschäftsführer der Christophorus-Altenhilfe GmbH, auf Anfrage bestätigt, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Die positiv getesteten Bewohner und Mitarbeiter befänden sich nun in Quarantäne. „Das Ausbruchsgeschehen betrifft vordergründig einen Wohnbereich, der umgehend zu einer Isolationseinheit umstrukturiert wurde“, berichtet Fallenberg. Das Einrichtungsmanagement habe auf das Ausbruchsgeschehen umgehend reagiert und in engmaschiger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt alle erforderlichen Maßnahmen zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung getroffen. „Unter anderem wurden die bisherigen Hygienemaßnahmen deutlich verschärft, sodass die Versorgung aller Bewohner des Hauses in Schutzausrüstung erfolgt und alle Bereiche des Hauses strikt voneinander getrennt wurden“, nennt Fallenberg ein Beispiel. Auch auf die Besuche hat das Ausbruchsgeschehen Auswirkungen. „Alle Besucher werden nach einer negativen Testung unsererseits einen Besuchsausweis erhalten, den sie wöchentlich erneuern müssen. Das konsequente Umsetzen aller Hygienemaßnahmen sowie das Tragen einer FFP2-Maske setzen wir voraus“, sagt Fallenberg. Bei den Fallzahlen handelt es sich jedoch nicht um Neuansteckungen innerhalb eines Tages. Hier zählt das Gesundheitsamt am Freitag zehn Neuinfektionen für Coesfeld. Die Zahl der aktuell Infizierten Bürger steigt von 88 auf 92, weil seit Donnerstag auch sechs Erkrankte wieder gesundeten.

Freitag, 08.01.2021, 20:14 Uhr
Coesfeld: 23 infizierte Bewohner in Coesfelder Seniorenheimen
Im St.-Katharinen-Stift sind mehrere Bewohner und Pflegekräfte positiv auf das Coronavirus getestet worden. Foto: Archiv Foto: az
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