Rund um den Blindgänger-Verdachtspunkt
Autos heute nicht im Freien abstellen

COESFELD. Rund um den Blindgänger-Verdachtspunkt im Bereich Bahnhofstraße/Meinertstraße, an dem heute weitere Untersuchungen stattfinden, hat das Ordnungsamt der Stadt Coesfeld einen Radius von 250 Metern gezogen, der geräumt werden müsste, wenn sich der Verdacht bestätigt und dort tatsächlich eine Fliegerbombe liegt. „Innerhalb dieses Bereiches sollten keine Fahrzeuge im Freien geparkt werden“, informiert Hubertus Brüggemann vom Ordnungsamt in einer Mitteilung. „Das betrifft auch die öffentlichen Parkplätze im Bereich Mittelstraße. Als Ausweichparkplatz bieten sich die kostenlosen Parkplätze an der Rekener Straße und zwischen den Bahngleisen an. Sie sind durch die Bahnhofs-Unterführung fußläufig gut zu erreichen. Auch rund ums Arbeitsamt sind innenstadtnahe kostenlose Parkplätze vorhanden.“

Donnerstag, 08.04.2021, 08:50 Uhr

Ob der markierte Radius tatsächlich geräumt werden muss, klärt sich erst im Laufe des Vormittags. Bis dahin können die Anwohner ihre Wohnungen wie gewohnt nutzen und ihren Alltagsgeschäften nachgehen. Ambulante Dienste, Lieferanten und Botendienste können davon ausgehen, dass sie den Bereich rund um die Bahnhofstraße bis etwa 11 Uhr wie gewohnt anfahren können. „Wir bedauern, dass die Geschäftstreibenden so kurz nach der Corona-Zwangspause nun erneut betroffen sind“, sagt Brüggemann. Der Termin in den Ferien bot sich allerdings mit Blick auf die Schüler der benachbarten Schulen an.

Wenn eine Kampfmittel-Entschärfung notwendig werden sollte, werden die Anwohner durch Einsatzkräfte des Ordnungsamtes gebeten, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Straßen werden auch mit Hilfe der Polizei gesperrt werden, so dass es dann nicht mehr möglich sein wird, in den Bereich hinein zu gelangen.

Dazu wird die Polizei die Kreuzung an der alten Feuerwache (Alte Münsterstraße) und den Kreisverkehr Dülmener Straße/Grimpingstraße sperren. Der Baubetriebshof wird insgesamt zwölf Punkte abriegeln, darunter auch ein Teilstück der Promenade, den Südwall zwischen dem Ehrenmal an der Letter Straße und der Cronestraße; des Weiteren auch den Kreisverkehr am Bahnhof, die Laurentiusstraße, die Karlstraße und die Bahnhofstraße.

„Wir gehen davon aus, dass die Absperrmaßnahmen bei einer anstehenden Entschärfung etwa drei bis vier Stunden dauern werden, wenn alles planmäßig verläuft“, informiert Hubertus Brüggemann. Die Stadt bittet dafür um Verständnis. Sie wird die Anwohner durch Lautsprecherdurchsagen über den Beginn der Evakuierung und auch den Abschluss des Einsatzes informieren und laufend auch auf ihrer Website www.coesfeld.de und auf Facebook berichten. Informationen gibt es außerdem auf der Seite www.azonline.de sowie im Lokalradio.

Außerdem hat die Stadt unter Tel. 02541/ 939-2000 eine Hotline eingerichtet, die ab 8 Uhr erreichbar ist.

Für Anwohner wird mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes eine Aufenthaltsmöglichkeit am Heriburg-Gymnasium angeboten. Wer coronabedingt in Quarantäne ist, für den organisiert ebenfalls das DRK einen Transfer und eine separate Aufenthaltsmöglichkeit.

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