Neues Gewerbegebiet „Letter Bülten“
Erweiterungsmöglichkeit für Parador

Lette (ds). Die Firma Parador bekommt eine Erweiterungsmöglichkeit. Und weitere Unternehmen können sich ansiedeln. Das sind die Ziele einer Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich südlich des Gewerbegebiets Otterkamp. Dort soll auf bisher landwirtschaftlich genutzter Fläche das neue Gewerbegebiet „Letter Bülten“ entstehen. Als nächster Schritt sollen nun Behörden und Träger öffentlicher Belange sowie die Öffentlichkeit am Verfahren beteiligt werden. Das zu beschließen, empfiehlt der Bezirksausschuss dem Stadtrat. Stadtplaner Ludger Schmitz kündigte eine Bürgerversammlung als Videokonferenz für Anfang Mai an.

Samstag, 17.04.2021, 15:32 Uhr
Neues Gewerbegebiet „Letter Bülten“: Erweiterungsmöglichkeit für Parador
Das neue Gewerbegebiet Letter Bülten schließt südlich an das bestehende Gebiet Otterkamp an. Die große orange Fläche links ist für die Erweiterung von Parador (oben links) vorgesehen, die drei kleineren, die südlich der Halle der Firma Teka liegen, für weitere gewerbliche Interessenten aus Coesfeld und Lette. Foto: Stadt Coesfeld

Nach dem bisherigen Konzept sind vier Gewerbegrundstücke vorgesehen. Das größte (6,4 ha) ist für Parador reserviert. Für die weiteren bereitet die Wirtschaftsförderung gerade die Kriterien zur Vergabe vor. Es sollen noch größere Betriebe, die einen Platzbedarf von 1 bis 1,5 ha haben, angesiedelt werden. An dieser Passage störte sich die CDU. Die Verwaltung soll nun prüfen, ob es nicht auch möglich sei, eine kleinteiligere Aufteilung vorzunehmen. Es gehe darum, gerade auch Letteraner Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich dort anzusiedeln, so Holger Weiling (CDU). Das seien Kleinstunternehmen: „Und mit diesem Plan hindern wir sie daran.“ Stadtbaurat Thomas Backes wies darauf hin, dass die Erschließungskosten dann deutlich höher ausfallen dürften.

Diskutiert wurde auch über das Entwässerungsproblem. Anlieger des Bühlbachs befürchten, dass dieser bei Starkregenereignissen überlaufen könnte. Schmitz stellte klar, dass dieser kein zusätzliches Wasser aufnehmen dürfe. Dafür wird ein Rückhaltebecken gebaut.

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