Start auf dem Parkplatz der Fabrik zufriedenstellend verlaufen
Mit Euphorie durch den Drive-in

Coesfeld. Um 6.45 Uhr, und damit eine Viertelstunde vor der eigentlichen Eröffnung, rollte gestern in der Früh das erste Auto auf den Parkplatz der Diskothek Fabrik. „Die Dame war total euphorisch und hat sich gefreut, dass sie sich bei uns testen lassen kann“, berichtet Uschi Aupers-Schneider, die seit dem gestrigen Montag gemeinsam mit Richard und Christian Aupers und Heinz Oenning die Drive-in-Teststation betreibt (wir berichteten). „Die erste Besucherin hat bei uns direkt für gute Laune gesorgt. So kann man gut in den Tag starten“, freut sich Aupers.

Dienstag, 20.04.2021, 06:38 Uhr
Start auf dem Parkplatz der Fabrik zufriedenstellend verlaufen: Mit Euphorie durch den Drive-in
Ist gekommen, um den Drive-in auf dem Parkplatz der Diskothek Fabrik im Dreischkamp zu testen: Norbert Lütkenhaus, bei dem Uschi Aupers-Schneider durchs Autofenster einen Nasenabstrich durchführt. Foto: Leon Seyock

Zufrieden ist das Team der Fabrik dance and show theatre GmbH mit dem Anlaufen ihrer Teststation. „Es ist ein angenehmer Tag, bisher hat alles reibungslos geklappt“, informiert Richard Aupers gestern Nachmittag vor Ort. „Wir haben bislang nur positive Rückmeldung erhalten“, ergänzt er. Und die Aussagen der Besucher seien nahezu identisch: „Sie sind überrascht davon, wie schnell das geht.“ Das hat sich auch gestern Nachmittag gezeigt, innerhalb von einer Minute ist der QR-Code – der bei Registrierung per Chekko-App angezeigt wird – vor Ort eingescannt, der Test durchgeführt und der Parkplatz wieder verlassen.

Unter anderem fuhr Norbert Lütkenhaus aus Coesfeld vor, um den Drive-in zu testen. „Ich wollte das mal ausprobieren. Es ist super, dass es so etwas gibt. Und schnell geht es auch noch“, lautet sein Fazit. Zu längeren Wartezeiten sei es in der Tat nicht gekommen, „nur am Morgen und in der Mittagszeit hatten wir einen größeren Andrang“, sagt Aupers-Schneider. Ein Team von insgesamt sechs Köpfen kann in bis zu zwei Teststraßen Abstriche machen und sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Neben der schnellen Abwicklung liegt für Richard Aupers aber auch ein weiterer Vorteil der Drive-in-Station auf der Hand: „Die Leute kommen gar nicht erst in die Situation, dass sie in einer Warteschlange stehen und sich dort potenziell anstecken könnten.“ Im eigenen Auto getestet zu werden, sei seiner Meinung nach „die sicherste Art und Weise“.

Die Mitarbeiter des Cafés Central, des Ballhauses und der Fabrik wurden zuvor durch einen Arzt geschult, sodass sie nun dazu befugt sind, die Abstriche durchzuführen. „Besonders wichtig ist es uns, dass wir jeden Tag mit einem eigenen Selbsttest beginnen“, betont Aupers-Schneider. Denn nur so könne das Team in Sicherheit arbeiten und selbst Abstriche durchführen.

Auch zu humorvollen Begebenheiten sei es gestern schon gekommen, „eine Person rief beispielsweise an und wollte wissen, ob er auch mit dem Fahrrad durch den Drive-in fahren könnte“, berichtet Aupers schmunzelnd. Die Antwort: „Na klar geht das. Man kann sogar zu Fuß kommen“, lädt der Mitbetreiber die Coesfelder ein, sich testen zu lassen, um so zu helfen, versteckte Infektionen aufzudecken.

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