Baubetriebshof der Stadt hat 113 neue Bäume gepflanzt
Breite Auswahl für Insekten und Menschen

Coesfeld (jd). Wer in den vergangenen Wochen aufmerksam durch Coesfeld gefahren ist, wird sie hier und da schon gesehen haben: Die Stadt hat zuletzt 113 neue Bäume gepflanzt. „Dabei handelt es sich weitgehend um Ersatzpflanzungen für Bäume, die durch Witterungseinflüsse wie Trockenheit und Sturm ausgefallen sind“, berichtet Fachbereichsleiter Uwe Dickmanns auf AZ-Nachfrage. Bei 27 Bäumen handele es sich um Neuanpflanzungen.

Mittwoch, 21.04.2021, 11:03 Uhr
Baubetriebshof der Stadt hat 113 neue Bäume gepflanzt: Breite Auswahl für Insekten und Menschen
Gleich 14 neue Obstbäume hat der Baubetriebshof der Stadt jetzt am Dreischkamp gepflanzt. In anderen Stadtgebieten sind auch noch Linden, Eichen, Amberbäume oder Birken hinzugekommen. Foto: Jessica Demmer

Die Auswahl der neuen Bäume ist bunt gemischt, es wurden unter anderem Ahornbäume, Eichen, Mehlbeeren, Eschen, Linden, Birken und 14 Apfelbäume gepflanzt, wie Ingo Kappel vom Baubetriebshof ergänzt. „Wichtig ist, dass wir eine breite Auswahl haben, um möglichen Krankheiten keine große Angriffsfläche zu bieten. Außerdem liegt der Fokus auf hiesigen Bäumen, die unter den hier gegebenen Bedingungen gut wachsen können.“

Welcher Baum wo gepflanzt werde, das hänge nicht zuletzt auch von den Bodenansprüchen ab. „Die Linden mögen zum Beispiel nährstoffreiche Böden. Sie stehen unter anderem an der Loburger Straße und den Wällen und werden, wenn nötig, immer wieder nachgepflanzt. Sie sind für Bienen richtig gut.“

Am Erlenweg wurden Amberbäume gepflanzt. „Wir hatten drei bis vier zur Auswahl und haben sie mit den Nachbarn besprochen. Die ausgewählte Art hat eine schöne Herbstfärbung“, so Ingo Kappel. Am Dreischkamp hingegen können sich Insekten und später auch Menschen an neuen Obstbäumen erfreuen. „Wir haben frühe und späte Sorten gepflanzt. In der Nähe befindet sich auch eine Wildenergiewiese, wir wollen die Natur unterstützen, sich zu regenerieren“, begründet er die Auswahl. „Später kann das Obst von den Bürgern geerntet werden.“

Im Außenbereich seien viele Eichen neu gesetzt worden. „Die werden mit der klimabedingten Witterung immer noch am besten fertig.“ Am Brink habe in einem kleinen Teilbereich zudem eine neue Aufforstung mit Eichen und Rotbuchen stattgefunden. „Auch mussten wir hier und da neu pflanzen aufgrund von Vandalismusschäden.“

Insgesamt, so fasst Ingo Kappel zusammen, bewege sich die Zahl der Neupflanzungen im üblichen Rahmen. „Wir pflanzen jedes Jahr ungefähr so viele Bäume, mal mehr und mal weniger.“

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