Freibad Billerbeck im Junge-Szene-Test / Nur ein Kritikpunkt
Viele Annehmlichkeiten sichern den Erfolg

Billerbeck. Jeder Billerbecker kennt das Freibad und die meisten statten diesem im Sommer auch mal einen Besuch ab. Doch ist die Beliebtheit des Freibades auch wirklich gerechtfertigt?

Freitag, 19.08.2016, 16:27 Uhr

Freibad Billerbeck im Junge-Szene-Test / Nur ein Kritikpunkt : Viele Annehmlichkeiten sichern den Erfolg
Das Freibad in Billerbeck ist bei den Domstädtern sehr beliebt. Ab und zu finden auch Events wie die Wasserdisco dort statt. Foto: Archiv

Als erstes fällt die riesige Liegewiese auf. Egal wie viele Besucher das Freibad hat, man findet eigentlich immer einen Platz zum Liegen. Wer kein Fan von Sonne ist, der kann sich auch in den Schatten von einem der vielen Bäume legen.

Das Wasser ist sauber und angenehm kühl, jedoch nicht zu kalt. Die Bademeister, die die ganze Zeit ihre Runden drehen, machen ihren Job gut. Wer sich unpassend verhält, wird höflich gebeten aufzuhören.

Das Schwimmbad besitzt ein überdachtes Kinderbecken, in dem die ganz Kleinen auf ihre Kosten kommen, einen kleinen Spielplatz, ein Volleyballfeld und ein großes Becken, das mit einer Leine in einen Schwimmer- und einen Nichtschwimmerbereich unterteilt wird, mit insgesamt drei Sprungtürmen (zweimal 1 Meter, einmal 3 Meter), Startblöcken und einer Rutsche, die jedoch eher für jüngere Gäste gedacht ist.

Die Toiletten und Umkleiden sind sauber, außerdem werden für Wertsachen mehrere Spinde zur Verfügung gestellt. Das Einzige, was ein wenig stört, ist ein altes Becken mit Sprungturm, das jedoch nicht mehr in Betrieb ist.

Falls man mal Hunger bekommt, kann man sich Pommes, Currywurst, Eis oder Süßigkeiten kaufen. Die Preise sind gerechtfertigt. Vor dem Freibad gibt es einige Parkplätze, jedoch kommen die meisten Besucher mit dem Rad, weshalb die Fahrradstellplätze auch meistens alle belegt sind.

Mit Preisen von zwei Euro für Kinder und vier Euro für Erwachsene (Abendtarif ab 18 Uhr ein Euro bzw. 1,50 Euro) ist der Eintritt relativ günstig. Ebenfalls gibt es Zehner- und Saisonkarten, die sich lohnen, wenn man oft schwimmen geht.

Fazit: Die Beliebtheit des Freibades bei den Billerbeckern ist verständlich und der einzige Kritikpunkt ist das alte, trockengelegte Becken.

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