Coesfelder diskutieren beim Jugendkongress in Düsseldorf mit / Forderungen an die Landespolitik übergeben
„Wir wollen in der Politik Gehör finden“

Coesfeld/Düsseldorf. Sarah, Carolin und Judith sind alle drei ehrenamtlich im Sport engagiert. Auf dem Jugendforum der Sportjugend Coesfeld wurden sie im letzten Jahr als Delegierte und damit als Vertreter der anwesenden Jugendlichen gewählt. Nun war es endlich soweit und sie machten sich auf zum landesweiten Jugendkongress in den Landtag nach Düsseldorf.

Freitag, 31.01.2014, 09:02 Uhr

„Mir ist wichtig, dass Jugendliche genauso wie Erwachsene wahrgenommen und unsere Forderungen ernst genommen werden“, sagt Carolin Rulle. Den ganzen Tag diskutierten rund 200 Jugendliche aus ganz NRW in verschiedenen Themen-Workshops zu aktuellen Themen, die den jungen Teilnehmern in den regionalen Jugendforen wichtig waren. Mobilität, Freizeit und Bildung sind die wichtigsten Themen der drei. Judith Wortmann erhofft sich aber noch mehr: „Die Politik sollte grundsätzlich jugendfreundlicher werden und wir sollten auf jeden Fall eine Resonanz auf unsere Forderungen bekommen.“ Denn am Ende des Jugendkongresses wurde ein großer Umschlag, gefüllt mit gesammelten Forderungen, an die Landespolitik übergeben. „Eine gute Forderung ist es, ein Ehrenamtsticket einzuführen, mit dem junge Ehrenamtliche günstig von A nach B kommen“, sagt Sarah Stettner. Die 17-jährige Lüdinghausenerin engagiert sich sowohl vor Ort, in Coesfeld im Verein, als auch auf Kreisebene in der Sportjugend Coesfeld.

Carolins Herzensangelegenheit liegt im Thema Bildung: „Durch G8 haben wir viel zu wenig Freizeit und Zeit für Sport oder Ehrenamt. Auch in der Schule kommt einiges wie der Sportunterricht, der wichtig für die Entwicklung ist, zu kurz.“

Alle drei sind sich einig, dass sie sich weiter jugendpolitisch engagieren wollen. Die Initiative „umdenken – jungdenken“ des Landesjugendrings NRW geht nun in die kommunale Phase und Sarah, Judith und Carolin planen, sich mit der Sportjugend Coesfeld zu beteiligen. „Jugendliche müssen in der Politik mehr gehört werden und dafür wollen wir uns einsetzen“, sagt Judith. Da stimmen ihr die anderen zu.

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