Dagmar Niewind und Denise Barenbrock haben das Duo „Public Undercover“ gegründet / Gitarrenmusik
Von Straßenmusik zum ersten Song

Coesfeld. „Hey Girl“, so lautet der Name des ersten Songs des Duos „Public Undercover“. Er erzählt von der Geschichte, wie sich die beiden Schülerinnen der Liebfrauen Schule, Dagmar Niewind (18) und Denise Barenbrock (18), kennen gelernt haben. „Wir haben in der selben Nachbarschaft gewohnt und sind in der dritten Klasse Freundinnen geworden“, erzählt Dagmar mit der Ukulele in der Hand.

Freitag, 24.01.2014, 22:48 Uhr

„Als ich dann umgezogen bin, haben wir uns auseinandergelebt, doch seit zwei Jahren sind wir wieder richtig gute Freundinnen geworden und haben „Public Undercover“ gegründet“, wirft Denise ein. Die Idee kam den beiden ganz spontan, als sie in Coesfeld auf dem Marktplatz spielten und es den Leuten gefiel. Eigentlich machen die beiden Mädchen Straßenmusik, doch als die kältere Jahreszeit nahte, beschlossen sie, in Lokalen zu singen. „Ein Highlight war auf jeden Fall die Kulturnacht, als wir im Café Central auftreten durften“, strahlt Denise.

Die Idee für den Namen ihrer Band haben die zwei Mädchen in einer Umfrage festgelegt. Begleitet durch verschiedene Gitarren, wie zum Beispiel die Konzertgitarre, singen sie eigene Songs und selbst zusammengestellte Medleys, vom Schlager bis zur Pop- und Rockmusik ist alles dabei. „Bei der Open-Stage sind wir jetzt auch schon öfter aufgetreten und haben großen Zuspruch gefunden und sogar erste Fans auf unserer Facebookseite“, freut sich Dagmar Niewind.

Durch die Spenden, die sie bei der Straßenmusik sammeln, erweitern sie ihr Equipment. „Wir haben gespart und uns vor kurzer Zeit beide eine Ukulele gekauft und ein Mikro“, sagt Denise. „Manchmal sitzt zur Belohnung auch noch ein Eis drin“, schmunzelt die Coesfelderin. „Am liebsten spielen wir in Münster. Wir können es einfach mit dem Zug erreichen und es ist größer als Coesfeld“, sagt Dagmar Niewind.

Für die Zukunft plant „Public Undercover“ professionellen Gesangsunterricht zu nehmen. „Wir hatten Glück; eine Dame hat uns bei der Kulturnacht angesprochen und uns Unterricht angeboten“, erklärt Denise. „Eine eigene Aufnahme im Tonstudio wäre klasse“, schwärmt Dagmar. Wenn sie sich nicht gerade neue Songs ausdenkt, steht sie mit ihrer Mannschaft auf dem Fußballplatz. Denise tanzt in ihrer Freizeit und reitet, aber am liebsten sind die beiden natürlich mit ihren Gitarren unterwegs. „Manchmal treten wir auch in Dülmen oder Hamm auf.“ Ein Traum der jungen Musikerinnen wäre es, einmal nach Berlin zu fahren und dort in der Innenstadt spielen zu dürfen. Das Singen und das Spielen auf der Gitarre haben sie sich zum größten Teil selber beigebracht – starke Leistung. Nun dürfen Fans gespannt sein, was diese jungen, hübschen Talente noch von sich hören lassen. „Eines Tages unseren Song im Radio zu hören, dass wäre wirklich ein Traum!“, meint das Duo. Die Junge Szene wünscht ihnen viel Glück dabei!

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