Junge Szene
So geht ihr fit ins Kreuzverhör

Schwache Nerven, Schweißausbrüche – Bewerber im Kreuzverhör. Vorstellungsgespräche sind kein Kinderspiel.

Freitag, 07.02.2014, 10:50 Uhr

Da es im Büro erfahrungsgemäß problematisch ist, im Boden zu versinken, hat die Junge Szene hier fünf Tipps zusammengestellt, die euch zu einem erfolgreichen Auftritt verhelfen.

• Der Ton macht die Musik. Das lernen schon die ganz Kleinen. Doch das richtige Maß zwischen unscheinbarer Mäuschenstimme und ungehobeltem Titanengroll zu finden, entpuppt sich oft als schwierige Herausforderung. Wer in den höchsten Tönen gelobt werden will, sollte einen selbstbewussten aber nicht zu eingebildeten Ton anschlagen.

• Kleider machen (Geschäfts-)Leute. Hemd oder Hoodie? Das ist hier die Frage. Ist doch Jacke wie Hose, wird manch einer jetzt denken. Falsch. Wer Eindruck hinterlassen will, muss be-eindrucken. Und das geht nun mal nicht in Jogginghose. Das Outfit muss zum Job passen. Und das Wichtigste: Immer ein sympathisches Lächeln auf den Lippen tragen.

• Manchmal ist man nur einen Augenblick vom Durchbruch entfernt. Einen Blick in die Augen des Gegenübers nämlich. Ein Blick sagt mehr als tausend Worte und signalisiert außerdem Aufmerksamkeit, Respekt und Selbstbewusstsein. Also: Augen auf und durch.

• Reden ist Silber, Schweigen ist Gold – gerade, wenn es um die persönlichen Schwächen geht. Denn Faulheit, Unpünktlichkeit und Co. kommen nun mal einfach nicht so gut an, auch wenn sie noch so ehrlich gemeint sind.

• Die Vorbereitung ist das A und O. Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen ist, sollte sich doch schon mal im Voraus über die Firma informieren. Denn wenn der Personalchef der Deutschen Bahn plötzlich von der Firmenphilosophie anfängt, versteht manch einer nur noch Bahnhof und ganz schnell ist auch dieser Zug dann abgefahren – und zwar ohne Verspätung. Charleen Florijn

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