Ehrenamtliche Hospizhelfer berichten über ihre Erfahrungen im Umgang mit Sterbenden
„Das eigene Leben wagen“

Gescher. Nie hat er sich getraut, das eigene Leben zu wagen, seine Berufswünsche zu verwirklichen. Vielmehr tat er, was seine Eltern von ihm erwarteten. „Ich glaube, das hat mich krank gemacht“, resümiert Klaus S. (Name von der Red. geändert) mit 42 Jahren traurig. Doch da ist es schon zu spät. Der Krebs fordert seinen Tribut.

Freitag, 31.10.2014, 17:36 Uhr

Viele Lebens-, Leidens-, Abschiedsgeschichten wie diese wissen Caritas-Hospizkoordinator Andreas Gerdes und seine ehrenamtlichen Hospizhelferinnen aus Gescher zu erzählen. All diese Geschichten münden in eine Erkenntnis, die aus dem Umgang mit Sterbenskranken und ihren Angehörigen reift: „Wer dem eigenen Ende ins Auge schaut, kommt meist zu neuen Bewertungen. In der Rückschau bedauern Menschen oft, dass sie zu viel gearbeitet, sich gesorgt, um Nichtigkeiten gerungen haben. Und vielleicht zu wenig mit ihren Kindern gespielt haben, sich zu wenig Zeit genommen haben für die schönen Dinge des Lebens.“ Wie die Frau, die ihrer Haus- und Gartenarbeit nie den Rücken kehren und der Einladung ihrer Nachbarin zu mancher Fahrradtour folgen mochte.

Diese kleinen Dinge aber, das hat Hospizhelferin Anni Eßling im Umgang mit Sterbenden gelernt, machen das eigene Leben reich.

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der Printausgabe unserer Zeitung am Samstag

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2845675?categorypath=%2F2%2F798623%2F798631%2F947616%2F
Nachrichten-Ticker